Israels Siedler bieten Touristen "Intifada"-Erfahrung
- Urlauber sollen gegen "Terrorismus" kämpfen lernen
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Statt Urlaub am Strand die Hand am Maschinengewehr und einen Sprengstoffgürtel um den Leib: Mit diesem Programm wollen zwei israelische Siedler mehr Touristen ins Land locken. Diese sollten lernen, gegen den "Terrorismus" zu kämpfen, sagte Jay Greenblad aus der Siedlung Gush Ezion im besetzten Westjordanland.
So sollten die Urlauber nachts in jüdischen Siedlungen patrouillieren, die von palästinensischen Extremisten angegriffen werden könnten. Zu den "packenden Erfahrungen" gehörten auch Nahkampf, das Schießen mit Maschinengewehren vom Typ M-16, Kalaschnikow und Uzi, sagte Greenblad weiter. Zudem sollten die Touristen Sprengstoffgürtel umlegen, wie sie von palästinensischen Selbstmordattentätern benutzt werden.
Bei dem militaristischen Urlaub hätten die vor allem anvisierten US-Bürger die Gelegenheit, Israel "einmal anders kennenzulernen", warb Greenblad für seine Idee. Für die erste Gruppe, die Anfang Mai erwartet wird, haben sich seinen Angaben zufolge 25 Teilnehmer angemeldet. Ihren Extrem-Urlaub lassen sie sich umgerechnet rund 5.500 Euro kosten.
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