CeBIT: Vielzahl von UMTS-Handys werden vorgestellt
- Microsoft & IBM matchen sich bei Web-Business-Anwendungen
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Die CeBIT lag nicht immer richtig
Produkte zum Angreifen - damit kann die CeBIT auch beim neuen Mobilfunkstandard UMTS aufwarten. Motorola führt gleich zwei UMTS-Handys vor und demonstriert das neue Breitbandnetz, in dem Videos mit 384 Kilobit in der Sekunde (Kbps) übertragen werden können. Das ist 40 Mal so schnell wie im herkömmlichen GSM-Netz.
Mit einer Vielzahl von bunten Gimmicks stimmen die Handy-Hersteller die Verbraucher auf die Mobilfunkzukunft ein. Nokia stellt sein trendiges Modell 3650 in den Mittelpunkt des CeBIT-Auftritts. Das Telefon kann kurze Videoclips aufnehmen und versenden, wobei als Transportweg das klassische GSM-Netz dient. Ein neues drahtloses Spielgerät ist N-Gage: Das Spieleterminal enthält auch einen MP3-Player, ein UKW-Radio und ein Dreiband-Mobiltelefon.
Symbian vs. Microsoft
Nokia, dessen Vorstandschef Jorma Ollila bei der Eröffnungsfeier der Messe auftreten wird, vertraut bei der Software auf Symbian und Java. Das Konkurrenzmodell auf der Basis des Microsoft-Smartphone-Systems soll bis Sommer von T-Mobile vertrieben werden. Microsoft präsentiert auf der Messe unter anderem die Arbeiten an seinem neuen Office 11 mit dem XML-Format im Mittelpunkt, seine neuen "Smart Objects" sowie den Deutschland-Start von Online-Spielen auf der Xbox.
Duell bei Business-Anwendungen
Wichtigster Gegenspieler von Microsoft bei den Business-Anwendungen im Internet ist IBM. Während Microsoft die Programmierer für seine .NET-Technik gewinnen will, wirbt IBM bei der Gestaltung von "Web-Services" (im Internet verteilte Anwendungen) für seine WebSphere-Plattform. IBM stellt das Schlagwort "on demand" in den Mittelpunkt seines Cebit-Auftritts: "Produkte und Dienstleistungen werden ganz nach Bedarf abgerufen und ohne Zeitverzögerung eingesetzt."
Dienstleistungen via Internet
Für die Kunden hat dies den Vorteil, dass aus fixen Kosten für die bisherige IT-Abteilung variable Kosten werden können. IBM will alle Dienstleistungen über das Internet zur Verfügung stellen. Das Netz soll so "zu einem riesigen virtuellen Supercomputer" werden, "dessen Rechner-Ressourcen, Anwendungen und Speicherkapazitäten so leicht zugänglich und verfügbar werden wie heute elektrische Energie".
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