Sega hält Sammy die Treue
- Spielepionier dementiert Verhandlungen mit Microsoft
·Microsoft & EA
Sega könnte über- nommen werden
·Ex-Sega-Chef
Nun für Xbox-Marketing zuständig
Der japanische Game-Pionier Sega hat einen möglichen Einstieg des US-Softwaregiganten Microsoft dementiert. Auch eine Kooperation mit Electronic Arts (EA) sei nicht geplant, teilte das Unternehmen laut einem Bericht der Financial Times (FT) mit.
Die Aktien des Unternehmens waren am Freitag nach einem Bericht des Wall Street Journals um knapp 16 Prozent nach oben geschossen. Demnach seien die beiden US-Unternehmen Microsoft und EA an einem Einstieg oder einer Übernahme des japanischen Spiele-Produzenten interessiert. Sega bekräftigte jedoch an der geplanten Fusion mit dem Spielautomaten-Hersteller Sammy festzuhalten.
"Wir haben kein offizielles Angebot erhalten und das Thema wurde auch bei den Vorstands- und Managementmeetings nicht besprochen", teilte Sega mit. Oberste Priorität habe nach wie vor die Fusion mit Sammy. Dadurch sollen Kosten bei Produktentwicklung, Marketing und Werbung gespart werden. Sega wäre ein attraktiver Partner für die beiden US-Unternehmen. Ein Deal scheint aber nach dem Dementi der Japaner unwahrscheinlich.
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