Albertina: Schröder gibt Budget-Alarm

Am 14. März wird nach zehn Jahren Sperre die Wiener Albertina wiedereröffnet. Doch ihr Direktor Klaus Albrecht Schröder gibt bereits Budget-Alarm: Die 5,5 Millionen Euro jährliche Basis-Dotierung reichen in den kommenden Jahren nicht einmal, um die laufenden Kosten zu decken. Das erklärt Schröder in der morgen erscheinenden NEWS-Ausgabe.
Schröder zu NEWS: "Wir könnten die Miete, die Betriebskosten, das Personal nicht bezahlen. Wir als größtes Dürer-Museum dürften nicht einmal mehr darüber nachdenken, ob wir uns überhaupt eine Dürer-Ausstellung leisten können."
Benötigt werden zusätzliche drei bis vier Millionen Euro pro Jahr, die Schröder trotz Sparkurs verlangt: "Es ist auch der Ministerin klar, dass man nicht um 100 Millionen Euro neue Ausstellungsflächen errichten kann, ohne diesen dann genug Geld für das Programm zu geben.Die Mittel für neue Ankäufe und attraktive Ausstellungen müssen wir zusätzlich verdienen. Das traue ich mir zu. Wenn unsere Basisdotierung aber nicht erhöht wird, wäre das dramatisch."
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