France Telecom 2002 mit 20,7 Mrd. Euro Rekordverlust
- Analysten rechneten mit Nettoverlust von 18,75 Prozent
- 2003 Umsatzziel von drei bis fünf Prozent
Die hochverschuldete France Telecom hat für das vergangene Jahr mit 20,7 Mrd. Euro einen höher als erwarteten Rekordverlust ausgewiesen. Das Unternehmen teilte am Mittwoch in Paris mit, der Gewinn vor Zinsen, Steuer, Amortisationen und Abschreibungen (Ebitda) habe 14,92 Mrd. Euro und der Betriebsgewinn 6,81 Mrd. Euro betragen.
Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Nettoverlust von 18,75 Mrd. Euro, einem Ebitda von 14,73 Mrd. Euro und einem Betriebsgewinn von 7,08 Mrd. Euro gerechnet. 2001 war der Nettoverlust bei 8,3 Mrd. Euro, das Ebitda bei 12,32 Mrd. Euro und der Betriebsgewinn bei 5,2 Mrd. Euro gelegen.
Das Unternehmen bezifferte die Wertberichtigungen im Zuge einer inzwischen fehlgeschlagenen Expansionsstrategie mit 18,2 Mrd. Euro. Für 2003 bekräftigte France Telecom, die 28,5 Prozent an der deutschen MobilCom AG hält, sein Umsatzziel von drei bis fünf Prozent. Der Betriebsgewinn und das Ebitda sollten mit einer zweistelligen Rate wachen.
Nach früheren Angaben hat France Telecom 2002 einen Umsatz von 46,6 Mrd. Euro erwirtschaftet.
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