Euro erstmals seit vier Jahren über US-Dollar
- Dollar leidet weiter unter der Irak-Krise
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Der Euro hat am Mittwoch im frühen europäischen Devisenhandel die psychologisch wichtige Marke von 1,10 Dollar übersprungen. Sein bisheriges Tageshoch erreichte der Euro bei 1,1005 Dollar. Damit notierte die Gemeinschaftswährung auf dem höchsten Stand seit März 1999. In der Zwischenzeit kam der Euro wieder etwas zurück und notierte knapp vor 10:00 Uhr bei 1,0975 US-Dollar.
Händler führten die Schwäche der US-Währung weiterhin auf den Irak-Konflikt, welcher nicht nur den Dollar, sondern auch die Aktienmärkte belaste. Dass die Unsicherheit wieder steigt, sei auch an dem höheren Goldkurs erkennbar, hieß es weiter. Nach dem Test der Marke von 1,10 Dollar rechnen Händler nun wieder mit einer "technischen Korrektur" des Euro.
"Der Euro-Anstieg der vergangenen Tage war sehr steil. Früher oder später dürften Gewinnmitnahmen eintreten", sagte ein Wiener Devisenhändler. Kurzfristig sei deshalb mit einem Rückgang bis auf 1,0950 Dollar möglich. Auf Zwei-Wochen-Sicht sei jedoch mit einer Fortsetzung der Euro-Stärke bis auf 1,12 Dollar zu rechnen, hieß es weiter.
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