DB setzt Warnstreiks in Hamburg und Hannover fort
- 15 Intercity-Verbindungen in Hamburg betroffen
- Gewerkschaft fordert fünf Prozent höhere Einkommen

Die Warnstreiks bei der Deutschen Bahn sind Mittwoch früh in Hamburg und Hannover fortgesetzt worden. Rund 500 Beschäftigte legten im Betriebshof Hamburg-Langenfelde um 5.30 Uhr ihre Arbeit nieder und verhinderten die Ausfahrt von 15 Intercity-Zügen (IC), wie ein Sprecher der Gewerkschaft Transnet, Lars Scheidler, Mittwoch früh mitteilte.
Betroffen seien unter anderem die IC-Verbindungen von Hamburg nach Westerland, Stralsund, Berlin und Köln. Der Ausstand sollte um 7.30 beendet werden. Am Hauptbahnhof von Hannover traten den Angaben zufolge rund 100 Bahn-Beschäftigte um 5.30 Uhr in den Ausstand. Bestreikt wurde das Reisezentrum mit den Fahrkartenschaltern und
-automaten. Auch die Aufsichtskräfte auf den Bahnsteigen streikten. In Hannover werde es aber nicht zu einer Einschränkung des Zugverkehrs kommen, teilte die Gewerkschaft mit. Der Ausstand werde dort bis 8.00 Uhr dauern.
Transnet und die Gewerkschaft der Deutschen Bahnbeamten und Anwärter (GDBA) hatten am Samstag ihre Warnstreiks begonnen und seitdem in verschiedenen Teilen Deutschlands fortgesetzt. Die Gewerkschaften wollen vor den nächsten Tarifgesprächen am Donnerstag Druck auf die Deutsche Bahn AG ausüben. Sie fordern unter anderem fünf Prozent höhere Einkommen und die volle Angleichung der Ost-Gehälter an das West-Niveau.
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