Dienstag, 4. März 2003

Wintersaison bisher mit 1,6 Prozent Nächtigungsplus

  • Inländernächtigungen leicht rückläufig
  • Auch im Jänner leichte Zuwächse bei Übernachtungen

Der österreichische Tourismus hat in der ersten Hälfte der von November bis April laufenden Wintersaison 2002/03 ein Nächtigungsplus von 1,6 Prozent auf 24,1 Mio. Übernachtungen erzielt. Von November bis Jänner stiegen vor allem die Ausländernächtigungen (plus 2,2 Prozent), während die Inländernächtigungen um 0,3 Prozent leicht rückläufig waren, teilte die Statistik Austria mit. Die Ankünfte stiegen von November bis Jänner um 2,9 Prozent auf 5,6 Millionen.

Nächtigungszuwächse wurden vor allem bei Gästen aus den Niederlanden (plus 5,3 Prozent), Großbritannien (plus 12,3 Prozent), der Schweiz (plus 9,7 Prozent) und auch aus den USA (plus 17,2 Prozent) verzeichnet, Rückgänge gab es hingegen beim nächtigungsstärksten Herkunftsland Deutschland (minus 1,5 Prozent).

Rückgang in OÖ, NÖ und Salzburg
Mit Ausnahme von Oberösterreich (minus 2,9 Prozent), Niederösterreich (minus 0,7 Prozent) und Salzburg (minus 0,1 Prozent) wurden in allen Bundesländern Nächtigungszuwächse festgestellt, die höchsten in Wien (+5,7 Prozent) und in Kärnten (+5,0 Prozent), die geringsten in der Steiermark (+0,3 Prozent).

Trend zu Luxus
Die größten Zuwächse verzeichneten mit plus 3,6 Prozent die Fünf- und Viersternhotels, in den Dreisternhotels stiegen die Nächtigungen um 2,1 Prozent.

Guter Jänner
Allein im Jänner 2003 stiegen die Nächtigungen um 0,6 Prozent auf 12,5 Mio. Übernachtungen, wobei die Inländernächtigungen um 0,3 Prozent und die Ausländernächtigungen um 0,7 Prozent wuchsen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei 5,2 Tagen.

4.3.2003 10:05