Möglicherweise Käufer für insolvente Eudora gefunden
- 19. März: Entscheidung bei Gläubigerausschuss-Versammlung
Eine Haushaltsgerätefirma aus dem Ausland hat ein Angebot für die Übernahme des insolventen Waschmaschinenherstellers Eudora in Gunskirchen in Oberösterreich gelegt. Das berichtete das "Neue Volksblatt" unter Berufung auf den Masseverwalter Peter Posch. Die endgültige Entscheidung soll in der Gläubigerausschuss-Versammlung am 19. März fallen.
Der Interessent sei eine ausländische Firma aus derselben Branche, wird Posch zitiert. Daneben sei bis jetzt auch eine "Flut von informellen Anfragen" eingelangt. Bis zur Gläubigerausschuss-Versammlung hofft der Masseverwalter auf weitere konkrete Angebote. Aber die Großen der Branche - Siemens, Miele und Zanussi - hätten vorerst kein Interesse bekundet, hat das Neue Volksblatt von informierten Kreisen erfahren.
70 Jobs gehen verloren
Um das Unternehmen funktionsfähig zu halten, soll es im Ganzen veräußert werden. Der Grund und Boden gehöre nicht zum Firmeneigentum, es gebe aber aufrechte Mietverträge. 100 Jobs in den Bereichen, Service, Vertrieb und Marketing könnten so in Österreich erhalten bleiben. Die Produktion werde man wohl ins Ausland verlagern. "Dadurch werden mittelfristig rund 70 Arbeitsplätze verloren gehen", wird der Masseverwalter zitiert.
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