Bauaufträge schrumpfen weiter
- 5,6-prozentiges Minus per Ende November 2002
- Heuer über 100.000 Arbeitslose am Bau befürchtet
Österreichs Hoch- und Tiefbauunternehmen (ohne Baunebengewerbe) hatten Ende November 2002 einen Auftragspolster von insgesamt 3,9 Mrd. Euro und damit um 5,6 Prozent weniger Aufträge als im November 2001.
Diese Zahlen teilte die Statistik Austria am Montag mit. Im Hochbau schrumpfte der Auftragsbestand um 4,0 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro, im Tiefbau sogar um 7,4 Prozent um 1,6 Mrd. Euro.
Einbrüche in Kärnten und Wien
Günstig war die Auftragslage in den Bundesländern Salzburg (+35,8 Prozent), Burgenland (+20,5 Prozent), Vorarlberg (+13,4 Prozent) und Oberösterreich (+1,4 Prozent). Flaute herrschte dagegen in Niederösterreich (-2,4 Prozent), Tirol (-5,7 Prozent), der Steiermark (-7,6 Prozent), Wien (-10,8 Prozent) und Kärnten (-38,9 Prozent).
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