Frankreich hält an Privatisierung von Air France fest
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Die französische Regierung beabsichtige weiterhin eine Teilprivatisierung der öffentlich-rechtlichen Fluggesellschaft Air France, der Zeitpunkt der Transaktion hänge allerdings von den Marktbedingungen ab. Dies erklärte Finanz- und Wirtschaftsminister Francis Mer am Montag in Paris. "Die Privatisierungspolitik (der Regierung) wird auf entschlossene Weise fortgeführt werden und Air France befindet sich in den vorderen Rängen", betonte Mer bei einer Pressekonferenz.
Mit der Transaktion werde begonnen, "sobald sich der Horizont an den Finanzmärkten etwas aufklärt", fügte der Minister hinzu. Ein Gesetzentwurf zur Teilprivatisierung von Air France war am 12. Februar bereits vom Senat genehmigt worden. Am kommenden 11. März wird sich die Nationalversammlung mit dem Entwurf befassen.
Der Staat hat sie Absicht, seine Beteiligung von den gegenwärtig 54,4 Prozent auf 25 Prozent zu reduzieren. Durch Privatisierungen hofft die Regierung im Budget 2003 auf Einnahmen im Ausmaß von 8 Mrd. Euro. Francis Mer räumte allerdings die Möglichkeit ein, dass diese Summe nicht erreicht werde.
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