Machtkampf mit den Herstellern in der Formel 1
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Der Machtkampf um die Formel 1 spitzt sich zu. Bernie Ecclestone hat den Automobilherstellern, die seit längerem mit einer eigenen Serie drohen, einem Bericht der Fachzeitschrift "auto, motor und sport" zu Folge ein Ultimatum gestellt. "Entweder bekennen sie sich zu ihrer Serie. Dann kommt es 2008 zur Scheidung. Oder wir verlängern das Concorde-Abkommen bis 2020", sagte der Formel-1-Chef gegenüber dem Blatt.
Bis einschließlich 2007 ist die höchste Motorsport-Klasse im "Concorde-Agreement", der "Verfassung" der Formel 1, geregelt. Für die Zeit danach müssen die Bedingungen neu verhandelt werden. Fünf der sieben in der Formel 1 engagierten Automobilhersteller haben sich zur Organisation "Grand Prix World Championship" (GPWC) zusammengeschlossen. Laut "auto, motor und sport" sollen die GPWC-Mitglieder intern bereits Pläne für eine eigene Meisterschaft ab 2005 aufgestellt haben. Außerdem werde nach einem Nachfolger für Ecclestone gesucht, hieß es weiter.
Bernie droht mit Klagen
"Wenn die Hersteller versuchen, unsere Verträge zu brechen, verklage ich sie", sagte Ecclestone, der sich zuletzt in Genf mit den Hersteller-Vertretern getroffen hatte. Angeblich fordern die Konzerne mehr Anteile an den Einnahmen der Formel-1-Verwaltung. Ein Kompromiss-Entwurf, der den Auto-Firmen mehr Geld garantiert, soll vorliegen.
