Dienstag, 4. März 2003

Nach Unfall: Maier bekommt Geld von Versicherung

  • Höhe des Gesamtschadens noch nicht geklärt
  • PLUS: Maier - Vom Unfall bis zum Sieg in Kitz (Kasten rechts)

Jetzt tut sich wieder einmal etwas in der Causa "Maier-Unfall": Die Versicherung jenes deutschen Pensionisten, der im August 2001 an dem Crash beteiligt war, wird dem Ski-Star jetzt einen Teil seines entgangenen Verdienstes ersetzen. Das bestätigte Maier-Anwalt Karl-Heinz Klee am Dienstag. Die gesamte Schadensfestlegung sei noch nicht erfolgt. "Wir haben aber das weitere Vorgehen gemeinsam abgestimmt", sagte der Rechtsanwalt aus Innsbruck.

Der 74-jährige Rentner habe eine Versicherung in der Höhe von fünf Millionen Euro abgeschlossen. Man habe sich mit der Gegenpartei am 28. Februar 2003 außergerichtlich darauf geeinigt, dass eine gewisse Summe als Anzahlung geleistet werde, erklärte Klee. Die endgültige Schadenssumme stehe noch nicht fest. "Das hängt auch davon ab, ob Maier die ganze nächste Wintersaison hindurch starten kann."

Verdienstentgang
Das Salzburger Ski-Idol, das wegen der schweren Beinverletzung in der Ski-Saison 2001/2002 kein einziges Mal an den Start gegangen war, konnte heuer nur an sechs Rennen teilnehmen. Dadurch habe Maier auch in dieser Saison einen Verdienstentgang erlitten, betonte der Jurist. Vor wenigen Tagen wurde dem "Herminator" im Salzburger Unfallkrankenhaus ein Nagel am rechten Unterschenkel entfernt, den er sich bei dem Motorrad-Unfall am 24. August 2001 gebrochen hatte.

Zur Schadensfeststellung müsse weiters auch der Ausgang des deutschen Strafverfahrens in München abgewartet werden, erklärte Rechtsanwalt Klee. "Es gibt noch immer keinen Termin dafür. Ich weiß auch nicht, warum das so lange dauert."

4.3.2003 11:18