Freitag, 7. März 2003

Finnland bestätigt Dopingfall bei nordischer WM

  • Einzelheiten in übernächster Woche
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Knapp eine Woche nach dem Ende der Nordischen Ski-Weltmeisterschaften im Val di Fiemme hat der finnische Skiverband am Freitag in Helsinki einen Dopingfall in der eigenen Mannschaft bestätigt. Verbandspräsident Seppo Rehunen wollte bei einer Pressekonferenz keine Angaben über Namen, Geschlecht oder die Art der positiven Dopingprobe machen. Es hieß lediglich, man werde in der übernächsten Woche Einzelheiten mitteilen. Zunächst sollte noch die B-Probe abgewartet werden.

Während der WM war die finnische Läuferin Kaisa Varis wegen eines erhöhten Blutwertes zunächst mit einer fünftägigen Schutzsperre belegt worden, hatte dann aber noch Staffel-Silber sowie den 8. Platz über 30 km Freistil erreicht.

Bei der WM 2001 im heimischen Lahti waren der mehrfache Olympiasieger und Weltmeister Mika Myllylä und vier weitere finnische Spitzenläufer des Dopings überführt und für zwei Jahre gesperrt worden. Die Bestätigung eines erneuten Dopingfalls unmittelbar nach Ablauf dieser Sperren für die damals fast komplette finnische Spitze wurde in Helsinki als Katastrophe für die Glaubwürdigkeit der angeblich systematischen Erneuerung im Verband gewertet.

Rehunen erklärte, er sei nach Abschluss des erneuten Dopingfalls zum Rücktritt bereit. Bis zum Jahresende wollen die bisher mit den nordischen Disziplinen zusammen organisierten alpinen Sportler sowie die Snowboarder und Freestyle-Aktiven einen eigenen Verband gründen.

7.3.2003 12:46