Baumschlager Top-Favorit der OMV-Burgenland-Rallye
- Manfred Stohl mit Gruppe N-Mitsubishi unterwegs

Raimund Baumschlager, der zum Auftakt der T-Mobile-Rallye-Staatsmeisterschaft bei der Jänner-Rallye hinter Franz Wittmann Rang zwei herausgefahren hatte, gilt beim zweiten Saisonlauf mit seinem Mitsubishi als klarer Favorit. Vor allem deshalb, weil Manfred Stohl bei der OMV-Burgenland-Rallye am 14./15. März mit einem schwächeren Gruppe N-Mitsubishi an den Start geht, Meister Raphael Sperrer seine zwei geplanten Einsätze mit einem World Rally Car (WRC) erst Ende März fixiert und der zwölffache Staatsmeister Wittmann nur mit einem Vorausauto mit von der Partie ist.
Stohl, der bei der Neuseeland-Rallye (11.-13.4.) ein WRC pilotieren wird, ist im Raum Oberwart erster Anwärter auf den Sieg in Gruppe N. "Da ist die Konkurrenz größer, das ist für mich eine größere Challenge. Mit einem WRC zu fahren, wäre ja fad", begründete der Wiener seine Wahl. Beppo Harrach (Mitsubishi) bestreitet im Gegensatz zu Stohl die gesamte Meisterschaft und hat sich den Gruppe-N-Titel zum Ziel gesetzt.
Interessant wird das Antreten von Hamed Al-Wahaibi (Oman), der mit einem Auto von Manfred Stohl (Mitsubishi Evo 7) erstmals im Deutsch sprachigen Raum an den Start geht und sich im Burgenland auf seinen Einsatz bei der zur WM zählenden Neuseeland-Rallye einstimmt.
Bemerkenswert ist auch, dass im Burgenland die Saison-Konkurrenz mit dem höchsten Schotteranteil (40 Prozent) gefahren wird. Dadurch wird der Schnitt, der zuletzt verschiedentlich als zu hoch kritisiert worden war, doch um Einiges gesenkt.
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