Zwei Niederlagen für Schlager am Finaltag in Doha
- Glatte 0:4-Niederlage gegen Russen Smirnow im Einzel
- Im Doppel-Finale mit Jindrak 2:4 verloren

Der Weltranglisten-Fünfte Werner Schlager hat am Freitag bei den Tischtennis-Open von Katar sowohl im Einzel-Halbfinale eine Niederlage bezogen als auch im Doppel-Endspiel mit seinem Partner Karl Jindrak. In seinem Soloauftritt gegen den Russen Alexej Smirnow war Schlager chancenlos, das 0:4 (-8,-4,-9,-8) bedeutete die dritte Niederlage gegen Smirnow im dritten Aufeinandertreffen innerhalb von fünf Monaten. Im Doppel-Endspiel behielt das neu formierte griechisch-deutsche Duo Kalinikos Kreanga/Jörg Roßkopf mit 4:2 (-9,9,10,4,-3,10) die Oberhand.
Schlager/Jindrak halten damit weiter bei zehn Doppeltiteln. Das 14. Endspiel ihrer Karriere auf der Pro-Tour hatte mit einem Satzgewinn vielversprechend begonnen. Danach gingen aber drei Sätze an die Gegner, ehe sich das rot-weiß-rote Weltklasse-Doppel mit einem leichten Satzgewinn (11:3) zurückmeldete. Im sechsten Satz konnten die Österreicher zunächst einen 4:7-Rückstand egalisieren, zogen dann aber mit 10:12 den Kürzeren.
Im Match gegen Smirnow hatte Schlager keine echte Chance, der Russe returnierte ausgezeichnet. Erst im dritten Satz kam der topgesetzte Österreicher besser ins Spiel und hielt bis 9:9 gut mit. Doch konnte sich Smirnow noch einmal steigern, den Durchgang mit 11:9 gewinnen und dann mit dem psychologischen Vorteil auf seiner Seite im vierten Satz den Sack zumachen. "Smirnow hat wirklich exzellent gespielt, ich habe leider während des gesamten Spiels nicht die passende Taktik gefunden. Außerdem hat er mein Service sehr gut retourniert, dadurch konnte ich nie genug Druck erzeugen", meinte Schlager.
Smirnow traf in seinem ersten Pro-Tour-Finale auf den Weißrussen Wladimir Samsonow, der sich in einer engen Partie mit 4:3 gegen den Polen Lucjan Blaszczyk durchsetzte.
Familiendrama in St. Pölten15:04
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
David Alaba07:48
"Wieder voll angreifen"Der Bayern- und ÖFB-Star hakt die Enttäuschungen ab und schaut nach vorne
Dalai Lama in Österreich14:12
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
