US-Spezialkräfte sollen Saddam Hussein töten!
- 10.000 US-Panzer und 20.000 Soldaten vorgerückt
- Weißes Haus bereitet Amerikaner auf Kriegsopfer vor
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Die USA rücken vor! Unglaubliche 26 Kilometer soll jener Konvoi lang sein, der sich von Kuwait aus Richtung Irak in Gang gesetzt hat. 10.000 US-Panzer und 20.000 Soldaten sind vorgerückt. Am Mittwoch um 9 Uhr MEZ sind laut Kriegsreportern US-geführte Streitkräfte in die entmilitarisierte Zone an der irakisch-kuwaitischen Grenze eingedrungen. Unter dessen wurde bekannt, dass US-Spezialkräfte im Irak binnen wenigen Tagen nach Bagdad vorstoßen sollen, um Saddam Hussein zu töten.
Im kuwaitischen Grenzgebiet zum Irak ist es am Mittwoch zu umfangreichen Truppen- und Panzerbewegungen der US-Streitkräfte gekommen. Der Kommandant der 3. Infanteriedivision, Generalmajor Buford Blount, gab 20.000 Soldaten und 10.000 Panzern den Befehl, sich entlang der Grenze in Position zu bringen. Es wird erwartet, dass die 3. Infanteriedivision zu den ersten Einheiten gehört, die sich an einem Einmarsch im Irak beteiligen. Vermutlich werden sie dabei von Soldaten der 101. Luftlandedivision unterstützt, die vor einer Ankunft der Infanterietruppen Verteidigungsstellungen der irakischen Streitkräfte einnehmen sollen.
Insgesamt steht eine Viertelmillion amerikanische und britische Soldaten in Kuwait und anderen Golfstaaten sowie auf Flugzeugträgern und Truppentransportern Gewehr bei Fuß. Im Golf übernahm der Flugzeugträger "Kitty Hawk" weitere 1.000 Präzisionsbomben von einem Frachter. Der Befehlshaber des Feldzugs, Vier-Sterne-General Tommy Franks, flog zu letzten Abstimmungen von seinem Hauptquartier in Doha (Katar) nach Saudiarabien. Vom Luftstützpunkt Prince Sultan Air Base bei Riad würden die ersten Luftangriffe dirigiert. US- Verteidigungsminister Donald Rumsfeld war zur Lagebesprechung mit Präsident Bush verabredet.
US-Spezialeinheiten sollen Saddam töten
Amerikanische Spezialeinheiten sollen nach einem Bericht der Zeitung "USA Today" schon in den ersten Tagen einer Invasion im Irak gezielt nach Saddam Hussein fahnden. Die Mission sei, den irakischen Präsidenten eher zu töten als festzunehmen, berichtete die Zeitung am Mittwoch unter Berufung auf Pentagonbeamte.
Die Elite-Einheiten der hoch geheimen "Delta Force" sollten in Bagdad unter anderem die Präsidentenpaläste stürmen und fliehende Konvois aufhalten. Im Visier seien Saddam, dessen Söhne und rund ein Dutzend der wichtigsten irakischen Militärs. "Die Erwartung ist, dass er (Saddam) innerhalb von Tagen getötet wird", zitierte die Zeitung einen Pentagon-Beamten.
Weißes Haus: "Es wird Tote geben!"
Wenige Stunden vor Ablauf seines Ultimatums an den irakischen Präsidenten Saddam Hussein hat das Weiße Haus die amerikanische Öffentlichkeit auf den Verlust von Menschenleben in einem Krieg vorbereitet. "Auf der Schwelle zum Krieg gegen den Irak sollten die Amerikaner wissen, dass wir hoffen, einen so präzisen und kurzen Konflikt als möglich haben werden", sagte Präsidentensprecher Ari Fleischer am Mittwoch in Washington. "Es gibt aber viele Unbekannte, und es könnte auch eine Angelegenheit von einiger Dauer werden", sagte er weiter. "Amerikaner müssen auf den Verlust von Menschenleben vorbereitet sein."
Irakische Soldaten übergelaufen
Wenige Stunden vor Ablauf des US-Ultimatums an den Irak haben sich am Mittwoch bis zu 18 irakische Soldaten an der kuwaitisch-irakischen Grenze ergeben. Vertreter der US-Armee und der kuwaitischen Regierung bestätigten, dass sich die Gefangenen in Gewahrsam der kuwaitischen Behörden befänden. Über ihre genaue Zahl herrschte zunächst Unklarheit.
"Operation Irakische Freiheit"
Es steht offenbar auch schon fest, wie der Angriff heißen soll. "Operation Irakische Freiheit" lautet der Name für den Krieg, wie US-Medien unter Berufung auf das Verteidigungsministerium berichteten.
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