USA verlegen Guantanamo-Gefangene nach Jordanien
Eine islamische Interessengruppe hat der US-Regierung vorgeworfen, einen Teil der in der kubanischen Basis Guantanamo festgehaltenen mutmaßlichen El-Kaida- und Taliban-Kämpfer nach Jordanien gebracht zu haben. In Amman hielten sich "eine riesige Anzahl" von islamischen Kämpfern auf, die von Guantanamo aus dem jordanischen Geheimdienst übergeben worden seien
Das teilte die in London beheimatete Gruppe "Islamisches Observatorium" am Sonntag in einer Erklärung mit. Die Verlegung der Gefangenen gehe auf eine Vereinbarung des US-Geheimdienstes CIA mit seinen jordanischen Kollegen zurück.
Die USA halten in Guantanamo etwa 650 Menschen gefangen, denen sie Komplizenschaft mit der in Afghanistan gestürzten Taliban-Miliz oder dem Terroristennetzwerk El Kaida vorwerfen. Aus Washingtoner Sicht stehen den Inhaftierten keine Kriegsgefangenen-Rechte zu.
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