Bombe in Kolumbien: 7 Tote und mind. 50 Verletzte
- Detonation im unterirdischen Parkhaus eines Einkaufszentrums

Bei der Explosion einer Autobombe sind am Mittwoch in der Stadt Cucuta im Nordosten Kolumbiens sieben Menschen getötet worden. Mindestens 50 Menschen seien bei der Detonation im unterirdischen Parkhaus eines Einkaufszentrums zum Teil schwer verletzt worden, teilten die Behörden mit.
Die Autobombe explodierte am Morgen (Ortszeit) in einem Parkhaus eines Einkaufszentrums in Cucuta, wie der Gouverneur der Provinz Norte de Santander, Juan Santaella, mitteilte. Die Explosion habe sich 50 Meter neben seinem Büro ereignet. Feuerwehrleute evakuierten eine benachbarte Schule. In ersten Agenturberichten war von einem Toten die Rede gewesen.
Als Drahtzieher des Attentats wurde nach Angaben des kolumbianischen Geheimdienstes die linksgerichtete Guerillaorganisation Nationales Befreiungsheer (ELN) verdächtigt. Nach Polizeiangaben war die Explosion über mehrere Straßenzüge zu spüren. Cúcuta liegt rund 580 Kilometer nördlich der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá an der Grenze zu Venezuela.
Bei einem weiteren Anschlag im Norden des Landes wurden der Armee zufolge ein Soldat getötet und mindestens drei weitere verletzt. Die Explosion habe sich bei Carmen de Bolívar, etwa 950 Kilometer nördlich von Bogotá, ereignet. Das Militär ging davon aus, dass linksgerichtete Rebellen der Revolutionären Streitkräfte (FARC) hinter dem Attentat stehen.
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