Neue Umfrage: ÖVP-Absturz in der Wählergunst!
- Sonntagsfrage: SP 42% ++ VP 32% ++ Grüne 17% ++ FP 7%
- PLUS: Das Programm der neuen schwarz-blauen Regierung!
·Das Programm
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Die ÖVP ist unmittelbar nach der Einigung mit der FPÖ über eine weitere Regierungszusammenarbeit in der Wählergunst abgestürzt. Kam die ÖVP bei der Nationalratswahl am 24. November auf 42,3 Prozent, landet sie Anfang März bei der so genannten Sonntagsfrage nur mehr bei 32 Prozent.
Zu diesem Ergebnis kommt das Meinungsforschungsinstitut SORA in einer Dienstag Mittag veröffentlichten Umfrage. Mitte Jänner hatte SORA einen Wert von 44 Prozent ermittelt, in der zweiten Februar-Hälfte dann schon nur mehr 38 Prozent. Die Stichprobe betrug jeweils 700 Befragte.
Ergebnis Nummer zwei: Die SPÖ belegt wieder Platz eins. Am Wahltag kam sie auf 36,5 Prozent - nun liege sie bei 42 Prozent. Ebenfalls massiv zugelegt haben die Grünen: Sie erzielten im November 9,5 Prozent und halten nun laut SORA bei 17 Prozent. Die FPÖ verliert dagegen weiter: sie fiel von zehn Prozent am Wahlsonntag auf nunmehr sieben Prozent bei der Sonntagsfrage Anfang März.
Damit ergibt sich mit einer Zustimmung von 59 Prozent die stärkste rot-grüne Mehrheit, die jemals gemessen wurde. Schwarz-Blau käme demnach nur mehr auf 39 Prozent. Insgesamt hätten sich die Befragten über die ÖVP und die neuerliche Bildung einer Koalition mit der FPÖ enttäuscht gezeigt. So beurteilten 43 Prozent der Befragten die Aussage "Die ÖVP hat die Bevölkerung mit den Neuwahlen an der Nase herumgeführt" mit "trifft sehr zu", weitere 20 Prozent mit "trifft ziemlich zu".
Die Schuld am Platzen der schwarz-grünen Verhandlungen gaben 37 Prozent der ÖVP, 23 Prozent den Grünen, 30 Prozent meinten, beide hätten gleich Schuld. Für das Scheitern der schwarz-roten Gespräche sehen 39 Prozent die Verantwortung bei der Volkspartei, 30 Prozent bei der SPÖ, 23 Prozent sehen die Schuld bei beiden. Und schließlich halten es laut SORA-Umfrage 61 Prozent der Befragten für verantwortungslos, eine Koalition mit der FPÖ zu bilden.
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