Samstag, 8. März 2003

Verwirrter drohte Fahrgästen mit Umbringen

  • Mann leidet an "Paranoider Schizophrenie"

Ein an "Paranaoider Schizophrenie" leidender Mann hat am Freitagabend in einem Zug der ÖBB Fahrgäste und Zugpersonal mit dem Umbringen bedroht. Die Gendarmerie nahm ihn darauf am Bahnhof Attnang-Puchheim (Bez. Vöcklabruck) in Oberösterreich fest. Der Mann wurde in die Landesnervenklinik Salzburg eingeliefert, aus der er erst am 3. März entlassen worden war.

Der Mann war mit dem Intercity 649 Richtung Linz unterwegs, so die Gendarmerie Attnang-Puchheim. Plötzlich und ohne ersichtlichen Grund rastete der Mann aus, begann zu schreien, randalierte und drohte, die mitfahrenden Passagiere und das Zugpersonal umzubringen. Auch durch Zureden konnte er nicht beruhigt werden, so dass sich die Zugbegleiter genötigt sahen, die Gendarmerie zu verständigen.

In Attnang-Puchheim wurde er von zwei Gendarmeriebeamten festgenommen und dem Gemeindearzt vorgeführt. Nach einer Untersuchung durch den Mediziner, der auch einen Entlassungsschein der Landesnervenklinik Salzburg vom 3. März 2003 bei ihm fand, wurde der Mann wieder in die Salzburger Klinik eingeliefert.

8.3.2003 10:52