3 VP-Landeshauptleute gegen Kasernen-Schließung
- Pröll, Schausberger und Pühringer kündigen Widerstand an
Die Sparpläne der ÖVP zur Heeresreform stoßen in den Bundesländern auf Widerstand. Nicht nur der burgenländische SPÖ-Landeshauptmann Hans Niessl ist gegen die Schließung von Kasernen, sondern auch die ÖVP-Landeshauptleute Erwin Pröll (NÖ), Franz Schausberger (Salzburg) und Josef Pühringer (OÖ).
Niessl will einer Schließung von Kasernen keinesfalls zustimmen, wie der "Kurier" berichtet. Er argumentiert mit der wirtschaftlichen Bedeutung der Kasernen für die Umgebung. Außerdem fordert er die Beibehaltung des Assistenzeinsatzes an der Grenze mindestens bis 2008.
Auch Schausberger besteht darauf, dass die Kasernen-Standorte beibehalten werden. Pühringer schließt sich an: "Oberösterreich hat mit der Schließung der Kaserne in Steyr bereits seinen Beitrag geleistet." Mehr Sperren - im Gespräch ist Freistadt - komme nicht in Frage: "Angesichts der EU-Erweiterung wird sicher keine Kaserne an der Grenze zugesperrt", sagte Pühringer. Pröll verweist darauf, dass "die Sicherheit der Bevölkerung weiterhin gewährleistet sein muss".
Betroffen wären - neben Freistadt - laut "Kurier" kleine Kasernen mit ein bis zwei Kompaniegebäuden: Pinkafeld und Oberwart im Burgenland, Weitra in NÖ, Radkersburg in der Steiermark und Tamsweg in Salzburg.
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