Georgier in Wiener Wohnhaus angeschossen
- Opfer wurde vier Mal getroffen; Hintergründe noch unklar
- PLUS: Chronologie spektakulärer Schussattentate in Österreich!
Neues Mafia-Attentat in Wien? Ein 40 Jahre alter gebürtiger Georgier ist Dienstag Abend in seinem Wohnhaus in Wien-Leopoldstadt von Kugeln "durchsiebt" aufgefunden worden: Der Mann wurde nach Angaben der Polizei vermutlich vier Mal getroffen. Die Hintergründe der Bluttat waren zunächst unklar. Das Opfer befindet sich weiter in Lebensgefahr.
Das Schussattentat ereignete sich gegen 19.40 Uhr in dem Haus Taborstraße 36, in dem der Georgier, ein Kaufmann, mit seiner Familie wohnt. Einem Zeugen zufolge, der Rettung und Polizei verständigt hatte, war eine Hausbewohnerin auf die Straße gelaufen und hatte gerufen: "Es wird geschossen"!
Der Mann, offenbar ein Bekannter des Opfers, der eigenen Angaben zufolge bei der Haltestelle vis-a-vis vom Tatort auf die Straßenbahn gewartet hatte, rannte in das Gebäude. Dort fand er im Eingangsbereich des Stiegenhauses den Schwerverletzten.
Ein Revolver der Marke "Single Action", vermutlich die Tatwaffe, ist sichergestellt worden. Das Opfer wurde ins Lorenz-Böhler-Krankenhaus eingeliefert. Der 40-Jährige hat laut Polizei u.a. einen Leber- und einen Wirbelsäulensteckschuss erlitten, der eine Querschnittlähmung zur Folge haben könne.
Den Schützen habe das Opfer nicht gekannt. Das habe der 40-Jährige ihm gegenüber vor seinem Abtransport ins Spital gesagt, berichtete der Zeuge. Die Kriminaldirektion 1 hat die Ermittlungen übernommen.
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