Haider lässt Freistaat-Idee wieder aufleben
- "Werde mich bemühen, aus Kärnten Freistaat zu machen"
- PLUS: Haider is back! Kritik an Grasser & Bartenstein (Kasten)
·"Phantasielos"
Neue Haider-Kritik an Grassers Plänen
·Öffnungszeiten
Jörg Haider gegen Ausweitung
·Das Programm
Durchklicken: Die Pläne von VP & FP!
·Schreiben Sie!
Schröpft Schüssel die Steuerzahler?
·EU-Erweiterung
FP-Gorbach droht wieder mit Veto
·Kranke Kassen
Jetzt steigen auch noch die Beiträge!
·Pensionsreform
Bis -30% Frauen, -7% Männer
Wird Jörg Haider doch noch Präsident seines eigenen (Frei-)Staates? Am Dienstag ließ Kärntens LH mit der Idee aufhorchen, aus "seinem" Bundesland einen ebensolchen machen zu wollen. Schon vor mehr als zehn Jahren hatte er diesen Gedanken erstmals artikuliert. Allerdings: Bei aller regionaler Eigenständigkeit gab es auch wieder heftige Kritik an der Wiener Bundespolitik (siehe Kasten rechts).
Haider schwebt vor, im südlichsten Bundesland einen eigenen Weg zu gehen, abgekoppelt von der Bundespolitik. Er verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass auch die Kärntner FPÖ ein eigenes Statut habe. Ziel sei es, den "Modellfall Kärnten zu einer erfolgreichen Philosophie" zu machen.
Haider: "Wir wollen unterstreichen, dass wir im Grunde genommen einen Weg gehen, der stärker gemeinschaftsbezogen und stärker den kulturellen Traditionen dieses Landes verpflichtet ist." Die Deklarierung Kärntens als Freistaat sei in Zeiten des allgemeinen Globalisierungstaumels und der Amerikanisierung auch keine Aufgabe der eigenen Tradition.
Von einem Freistaat Kärnten hatte Haider bereits vor mehr als zehn Jahren, während seiner ersten Amtszeit als Landeshauptmann, gesprochen. Dazu passt auch die Ankündigung des Aschermittwoch-Treffens in Althofen im Parteiorgan "Kärntner Nachrichten": "Die Kärntner FPÖ auf den Spuren der CSU."
SPÖ und ÖVP: "Faschingsscherz"
Als "Faschingsscherz" bezeichnen die Landesparteichefs von SPÖ und ÖVP, LHStv. Peter Ambrozy und LR Georg Wurmitzer, Haiders Idee. Während Wurmitzer darauf hinwies, dass vor allem erst einmal die Wirtschaftsdaten des Bundeslandes in Ordnung gebracht werden müssten, ortet Ambrozy in Haiders Vorgehen eine "Doppelstrategie".
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
