Grazer im Pech: Handy weg, 7.880 Euro Gebühren da
- 43-Jähriger reagierte auf Telefon-Diebstahl zu spät

Einem diebischen Viel- bzw. Teuertelefonierer ist dieser Tage ein Grazer in die Hände gefallen: Das 43-jährige Opfer, dem am vergangenen Freitag das Handy gestohlen worden war, wurde am Montag vom Netzbetreiber auf überdimensional hohe Gesprächsgebühren aufmerksam gemacht - stolze 7.880 Euro waren binnen Stunden vertelefoniert worden.
Dem Elektriker ist, wie er der Polizei gegenüber angab, Freitag Abend in der Grazer Innenstadt das Handy gestohlen worden. Ob dem Opfer der Diebstahl erst später auffiel oder ob er dem Verschwinden des mit 70 Euro bewerteten Geräts keine besondere Bedeutung beimaß und daher keine Anzeige bzw. Sperre veranlasste, ist nicht geklärt. Faktum ist, dass erst die Kundenleitung des Netzbetreibers am Montag die Alarmglocken schrillen ließ.
Seitens der Polizei hieß es am Dienstag, dass nun weitere Ermittlungen mittels Anrufrückerfassung erfolgen. Man gehe von einer tatsachengemäßen Darstellung seitens des Opfers aus, einen abgekarteten Betrug nehme man bei der gegenwärtigen Faktenlage nicht an.
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