Fiat startet Rückrufaktion für "Puntos"
- In Österreich mehr als 15.000 Fahrzeuge betroffen
- Grund: Möglicher Defekt an Bremsleitungen
Von der jetzt auf die Produktionsjahre 1996 bis 1999 ausgeweiteten Rückrufaktion des italienischen Autoherstellers Fiat für den Kleinwagen "Punto" sind in Österreich insgesamt 15.213 Fahrzeuge betroffen.
Das sagte ein Sprecher der Fiat Automobil GmbH, der österreichischen Fiat-Importgesellschaft zur APA. Die Besitzer würden in den nächsten Tagen verständigt. Der "Punto" ist in Österreich das meistverkaufte Fiat-Modell.
Rückrufaktion ausgeweitet
Fiat hat seine Rückrufaktion für das Modell Punto wegen möglicher Defekte an Bremsleitungen ausgeweitet. Nun werden auch Fahrzeuge bis zum Produktionsjahr 1999 geprüft, bestätigte ein Fiat-Sprecher. Nach Darstellung der Fiat Automobil AG können die Bremsleitungen auf Grund "anormaler Oxydation" undicht werden.
Aktion läuft seit Juni 2001
Die bereits Ende Juni 2001 gestartete Aktion hatte zunächst nur die Modelljahre 1993 bis 1995 betroffen. Insgesamt wurden europaweit 205.000 Punto-Modelle zur Überprüfung in die Werkstätten gerufen, 106.000 seien bereits abgearbeitet.
