Nokia: Letzter Rest von Ex-Kerngeschäft verkauft
- Wandlung vom Gummiveredler zum Handyriesen abgeschlossen
- Japanische Bridgestone kaufte Aktienpaket über dem Kurswert
Der finnische Handyhersteller Nokia hat sich vollständig aus seinem ehemaligen Kerngeschäft, der Gummiveredelung zurückgezogen. Wie finnische Medien berichteten, verkaufte das Mobiltelefonunternehmen seine letzten verbliebenen Anteile am Reifenhersteller Nokian Renkaat (18,9 Prozent) an die japanische Bridgestone. Der Weltmarktführer bei Winterreifen hält damit nunmehr den größten Einzelanteil an der finnischen Nokian Renkaat.
Bridgestone Japan bezahlte den Berichten zufolge 39,17 Euro pro Aktie oder 78 Mio. Euro für das gesamte Aktienpaket. Der erzielte Verkaufpreis lag demzufolge um einiges über dem aktuellen Aktienkurs. Nokia wurde als Gummi-Veredelungsunternehmen gegründet und begann im Jahr 1925 mit der Herstellung von Fahrradreifen, ab 1932 gehörten Autoreifen zum Sortiment. Im Jahr 1967 begann sich das Unternehmen mit der Herstellung von Kabeln und Karton zu erweitern. Die Auslagerung der Gummisparte wurde bereits 1988 mit dem Verkauf von 20 Prozent an die britische Dunlop eingeleitet.
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Nokia-Website
