Roxio will noch heuer Napster neues Leben einhauchen
- Geplant ist ein legales Abo-Modell mit Gebühren pro Song
- Derzeit Verhandlungen mit den großen Plattenfirmen
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Welcome back: Das Softwareunternehmen Roxio will noch heuer den Pionier unter den Musik-Tauschbörsen wieder zum Leben erwecken. Nur: Mit dem revolutionären Dienst wird das "neue" Napster nur mehr wenig gemein haben.
Einzig der Name dürfte noch an die guten alten Tage von Napster erinnern. Denn Roxio möchte völlig legal vorgehen: Das neue Geschäftsmodell soll auf einer monatlichen Grundgebühr basieren, zudem wird bei jedem heruntergeladenen Titel ein gewisser Betrag fällig.
Verhandlungen
Wie Roxio verlautbarte, soll der Dienst noch in diesem Jahr starten. Einzige Vorraussetzung: Alles müsse mi rechten Dingen zugehen und völlig legal sein. Zu diesem Zwecke führt Roxio derzeit Verhandlungen mit den fünf Konzernen der Musikindustrie - Sony, Universal, Warner, BMG und EMI.
Abo-Modell
Fraglich bleibt nur, ob die geplante Strategie, an der auch Napster-Gründer Shawn Fanning mitarbeitet, von Erfolg gekrönt sein könnte. Denn alle ähnlichen Versuche, Musik per Abo-Modell im Web zu verkaufen, waren bislang nur mäßig erfolgreich. Möglicherweise spekuliert Roxio, dass der hohe Bekanntheistgrad der Marke Napster ein Pluspunkt im künftigen Geschäft mit der Musik im Web sein könnte.
Weitere Informationen:
Napster-Website
