Mittwoch, 26. Februar 2003

NEWS: Gewerkschaft droht bei Post-Verkauf mit Streik

  • Posttarife: Reichhold stimmt Preiserhöhung zu (Kasten)
  • Plus: Die neuen Post-Tarife im Überblick (Kasten)

Nach der Bahn-Gewerkschaft (Kasten) machen jetzt auch die Post-Betriebsräte mobil. Gewerkschafts-Boss Gerhard Fritz will einen Verkauf an die Deutsche Post - der laut Plänen von Finanzminister Grasser der schwarz-blauen Regierungsbildung im Eiltempo durchgezogen werden soll - mit allen Mitteln verhindern und geht im NEWS-Interview in die Offensive: "Sobald der Verkauf im Regierungsprogramm paktiert ist, legen wir los. Wir werden mit allen Mitteln dagegen kämpfen." Es werde ein ausgeklügeltes Programm erarbeitet, in dem "das ganze Spektrum an Möglichkeiten enthalten ist".

In Gewerkschaftskreisen machen die möglichen Szenarien bereits die Runde. Begonnen werden soll mit kleineren Querschüssen und einer breit angelegten Info-Kampagne gegen den Verkauf. Anschließend stehen Betriebsversammlungen in einzelnen Postämtern und später in Verteilzentren auf dem Programm. Nützt alles nichts, wird gestreikt. Schließlich könnte die Post-Gewerkschaft sogar versuchen, gemeinsam mit Kollegen der Telekom Austria und Betriebsräten anderer ÖIAG-Betriebe einen Generalstreik zu organisieren.

Fritz im NEWS-Interview zu den schwarz-blauen Post-Verkaufsplänen: "Was soll uns die Deutsche Post schon groß bieten, was wir nicht schon jetzt können? Wir sind auch alleine absolut lebensfähig und können investieren. Ich sehe absolut nicht ein, warum die Post verscherbelt werden muß."

Die komplette Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS.

26.2.2003 12:21