Bankomatkarten seit Euro-Einführung beliebter
- Studie: 35 Prozent der Österreicher bezahlen Einkäufe in bar
- Plus: Tipps gegen den Karten-Missbrauch
Seit der Einführung des Euro werden Bankomatkarten deutlich öfter benutzt: 54 Prozent der österreichischen Konsumenten geben an, "seither häufiger" bargeldlos zu bezahlen. Trotzdem begleichen 35 Prozent der Österreicher ihre Einkäufe ausschließlich in bar.
Das ergab eine von dem Wiener Unternehmensberater Markant Market Research im Jänner 2003 landesweit durchgeführte Telefonumfrage unter 500 österreichischen Konsumenten. Das meiste Bargeld verwenden Herr und Frau Österreicher zum Kauf von Lebensmitteln, geben 41 Prozent der Befragten an.
Gebildete Menschen greifen deutlich mehr zur Kreditkarte als Personen mit geringer Schulbildung. So zahlen nur 18 Prozent der Maturanten, Uni-Absolventen und Fachhochschulabgänger alles in bar, während 44 Prozent der Pflichtschulabsolventen ihre Einkäufe ausschließlich mit der Geldbörse begleichen.
Je höher das Einkommen, desto lieber werden Kreditkarten verwendet, geht aus der Studie weiters hervor. Während nur 12 Prozent der Personen unter 2.000 Euro Monatseinkommen "am häufigsten" Kreditkarten benutzen, tun dies 33 Prozent der Einkommensgruppe ab 2.900 Euro monatlich.
Jüngere Konsumentengruppen nützen Kreditkarten seit der Währungsumstellung verstärkt, ältere Personen jedoch nicht. So verwenden 77 Prozent der 15 bis 29-jährigen Kunden seit der Euro-Einführung "vermehrt" Bankomatkarten, während nur 27 Prozent der über 60-jährigen angeben, "öfters" mit einer Plastikkarte zu bezahlen. Beispielsweise werden im Textilhandel 6 Prozent der Käufe via Kreditkarte abgewickelt.
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