Schweizer machen ersten Schritt zu Alpen-Liga
- Westenthaler: "Hoffe, wir geben positive Antwort"
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Das Fußball-Projekt eines gemeinsamen Wettbewerbes der EM-Endrunden-Ausrichter 2008, Schweiz und Österreich, macht Fortschritte. Die Präsidenten-Konferenz der Schweizer Nationalliga befürwortete am vergangenen Wochenende in Zürich, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. "Und das erfolgte ohne einzige Gegenstimme", freute sich Bundesliga-Vorstand Peter Westenthaler, nachdem er über die Sitzung vom Präsidenten der Grasshoppers Zürich, Peter Widmer, telefonisch informiert worden war.
Das Ergebnis des Beschlusses wertet Westentahler, der vor einer Woche dem Nachbarn einen Besuch abgestattet hatte, als "wichtigen, richtigen und positiven Schritt". Nun sei Österreich am Zug und er hoffe, "dass wir eine positive Antwort geben". Der Bundesliga-Vorstand wird daher am 11. April auf der Präsidenten-Konferenz vorschlagen, einer Machbarkeitsstudie ebenfalls zuzustimmen. "Eine solche Studie wäre dann eine solide Basis, ob man zu dem Projekt ja oder nein sagt", so der frühere Politiker.
Gegenüber der Schweizer Zeitung "Blick" (Internet-Ausgabe www.blick.ch) meinte Wirtschaftsanwalt Widmer: "Es sieht so aus, als würde die Nationalliga mitmachen. Es gilt nun herauszufinden, ob die Wirtschaft und die Fernseh-Anstalten interessiert sind. Der ORF ist sicher dabei, bei SF DRS weiß man das nicht so genau." Die TV-Einnahmen, spekuliert "Blick", könnten in einer "Alpen-Liga" verdoppelt werden. Bis jetzt erhalte die Nationalliga neun Mio. Franken (6,1 Mio. Euro) , die Bundesliga sieben Mio. Euro.
