Coulthards Kampfansage: "Schumi ist zu schlagen"
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Die Formel 1 Boliden für 2003
Silberpfeil-Pilot David Coulthard sieht wieder Licht am Ende des Tunnels und hat Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher den Kampf angesagt. "Die gute Nachricht ist, dass Schumacher zu schlagen ist. Wenn er unter Druck steht, macht auch er Fehler. Wir müssen ihn unter Druck setzen. Im letzten Jahr ist das nicht gelungen. Die Jahre davor sehr wohl", sagte der Schotte in Interviews mit den "Stuttgarter Nachrichten" und der "Stuttgarter Zeitung".
Zwar seien Schumacher und Ferrari derzeit der Maßstab. "Aber ich habe jedes Jahr dazugelernt und bin stärker geworden. Als junger Fahrer wusste ich noch nicht so exakt, wie man ein Auto schneller macht. Jetzt bin ich nicht nur in dieser Hinsicht viel erfahrener und routinierter", sagte Coulthard, der an diesem Donnerstag 32 Jahre alt wird.
Der Schotte, der bisher zwölf Grand Prix gewonnen hat, baut auf den neuen Wagen. "Ich setze große Hoffnungen in das neue Auto, den MP4/18. Aber auch der weiterentwickelte MP4/17D, mit dem wir in Melbourne starten, wird einige Neuerungen aufweisen und soll einen halben Schritt auf den letztjährigen Ferrari gutmachen, der MP4/18 soll anderthalb Schritte schaffen, denn 2002 lagen wir meist zwei Schritte zurück."
Coulthard steht wie auch andere Fahrerkollegen der Regelrevolution in der Formel 1 skeptisch bis abwartend gegenüber: "Das ist die große Unbekannte, schließlich haben sich die Regeln auch in der Qualifikation völlig gewandelt. Wir haben es hier mit dem Start einer neuen Formel 1 zu tun. Die Herausforderung ist riesig, das ganze Format der Rennserie hat sich entscheidend verändert." Coulthard hofft "einfach nur, dass die Änderungen gut für unseren Sport sind. Wenn wir nämlich hier Fehler machen, kann das richtig großen Schaden anrichten".
