Dienstag, 25. Februar 2003

Explosionen an zwei Pekinger Universitäten

  • Neun Verletzte

Zwei mysteriöse Explosionen haben am Dienstag die Cafeterien von zwei renommierten Pekinger Hochschulen erschüttert. Neun Menschen wurden verletzt, berichtete die Nachrichtenagentur China News Service.

Unter den Verletzten sind drei Köche. Die Polizei riegelte die beiden Tatorte unverzüglich ab und nahm Ermittlungen auf. Zu den Explosionen kam es wenige Tage vor Beginn der Jahres-Session des Nationalen Volkskongresses (Parlament). Die Sicherheitsmaßnahmen in der chinesischen Hauptstadt wurden verschärft. Der Volkskongress soll den neuen Parteichef und bisherigen Vizepräsidenten Hu Jintao zum Staatspräsidenten wählen. Auch in der Regierung werden zahlreiche Neubesetzungen erwartet.

Nach der lauten Explosion zur Mittagszeit in dem Esssaal der technischen Qinghua-Universität im Nordwesten der Hauptstadt habe es nach "Schießpulver" gerochen, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua. Fünf Personen wurden hier verletzt. In der Cafeteria der Lehrer sollen zum Zeitpunkt der Explosion 40 Personen gewesen sein.

In der Peking-Universität (Beida) ereignete sich genau eineinhalb Stunden später eine weitere Explosion in der Nongyuan-Mensa, die drei Menschen verletzte. Die Fenster im ersten Stock wurden zerstört.

25.2.2003 09:10