Montag, 24. Februar 2003

Pakistanische Passagiermaschine ins Meer gestürzt

  • Afghanischer Minister für Bergbau und Erdöl an Bord
  • Wrack der vermissten Maschine gefunden

In Pakistan ist ein Kleinflugzeug mit einem afghanischen Minister an Bord ins Meer gestürzt. Zu den Passagieren der Maschine gehörten der Minister für Bergbau und Erdöl, Juma Mohammad Mohammadi, und drei Vertreter seines Ministeriums. Außerdem waren der Chef eines chinesischen Unternehmens, das Öl-Pipelines baut, und zwei chinesische Ingenieure an Bord.

Bei dem Flugzeug handelte es sich den Angaben zufolge um eine Cessna 402. Insgesamt waren acht Menschen an Bord.

Marinehubschrauber entdeckten das Wrack der Cessna am Montag etwa 75 Kilometer westlich der Hafenstadt Karachi. Vier Leichen wurden geborgen. Zunächst gab es keine Hinweise auf einen möglichen Anschlag.

Das Flugzeug gehörte der pakistanischen Edhi-Hilfsorganisation. Es war von einer Privatgesellschaft gechartert worden, um die Passagiere zu einer Kupfermine in Saindak in der Provinz Belutschistan zu bringen. Sie liegt nahe der Grenze zum Iran und Afghanistan und wird von einer chinesischen Firma betrieben. Um 8.45 Uhr Ortszeit (4.45 MEZ) brach der Funkkontakt zu der Cessna ab.

Erst in der vergangenen Woche war im Norden Pakistans ein Militärflugzeug bei schlechter Sicht abgestürzt. 17 Menschen kamen dabei ums Leben, unter ihnen der Luftwaffenchef.

24.2.2003 07:52