FORMAT: Geheimpapier dokumentiert
ÖVP-Sparpläne bei Pensionen
- 28-seitiges Dossier enthält mögliche Regierungsvorhaben von schwarz-blau
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Chronik ab 24. 11: Regierungs-Poker
Ein FORMAT exklusiv vorliegendes, 28 Seiten starkes Geheimpapier dokumentiert detailliert das von der ÖVP angepeilte Sparpaket.
In seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe zitiert FORMAT aus jenem Forderungskatalog, den der ÖVP-Chef der SPÖ vergangenen Mittwoch übergeben hat und der jetzt auch in den Verhandlungen mit der FPÖ als Grundlage eines Koalitionspaktes gilt.
In dem Verhandlungspapier werden neben der Anhebung der Mineralölsteuer und der Autobahn-Vignette auch umfassende Sparmaßnahmen bei den Pensionen und im Gesundheitsbereich erwähnt.
Änderungen bei Pensionen
Neben der Abschaffung der Frühpensionen, so FORMAT, plant die ÖVP auch eine "Senkung des Steigerungsbetrages von zwei auf 1,78 Prozent im Jahr." Versicherte müssen demnach künftig 45 Jahre statt bisher 40 Jahre arbeiten, um auf die vollen 80 Prozent Pensionsberechnungsfaktor zu kommen.
Wer nur vierzig Jahre arbeitet, so FORMAT, bekommt mit diesem Modell in Zukunft um zehn Prozent weniger Pension.
Zusätzlich soll der Krankenversicherungsbeitrag der Pensionisten auf fünf Prozent angehoben werden.
Mini-Steuerreform geplant
Als Entlastungsmaßnahme, so das Dossier, ist eine Mini-Steuerreform für kleine Einkommen vorgesehen. Die ÖVP plädiert für eine Anhebung der Steuerfreigrenze von 8.860 Euro auf 10.000 Euro.
Alles zu den Plänen der ÖVP lesen Sie im neuen FORMAT!
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