Pröll richtet Warnsignal an Schüssel
- Kanzler soll "Rücksicht auf Länder nehmen"
·FP sagt Pardon
Schüssel verweist Haupt auf die Plätze
·Innenminister
Verwirrung um blaue Postenjagd
·Schreiben Sie!
Schröpft Schüssel die Steuerzahler?
Nach der Entscheidung des ÖVP-Bundesvorstandes für Koalitionsverhandlungen mit der FPÖ sei das Verhältnis zwischen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und ihm "nicht getrübt". Pröll hatte sich im Vorstand gegen Schwarz-Blau ausgesprochen.
In einem Interview mit der niederösterreichischen Wochenzeitung NÖN "warnt" Pröll jetzt Schüssel davor, "gegen oder neben den Ländern daherregieren zu wollen".
Er, Pröll, werde - egal mit welcher Regierung - konstruktiv zusammenarbeiten, dabei aber die niederösterreichischen Interessen konsequent vertreten. Schüssel tue aber gut daran, Rücksicht auf die Länder zu nehmen. Das betreffe auch mögliche Belastungspakete.
Dass die NÖ Wähler bei der Landtagswahl am 30. März aus Enttäuschung über die bundespolitische Linie ausbleiben könnten, ist nicht die Frage, die sich für Pröll stellt. Dem Landeshauptmann geht es darum, wie der Weg Niederösterreichs in den nächsten Jahren weitergeht. Er hoffe auf klare Entscheidungen, damit die Arbeit für das Land ohne Verzögerung fortgesetzt werden könne.
Zur Kritik von politischen Mitbewerbern auf Landesebene, er habe sich im Bund nicht durchsetzen können, meinte Pröll: "Die politischen Gegner trauen sich nicht einmal zu mucksen, geschweige denn, gegen die eigene Bundespartei aufzutreten."
Dalai Lama in Österreich14:12
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
