Dienstag, 25. Februar 2003

1 Toter, 6-7 Verletzte, als Bus in ein Haus krachte

  • Schwerer Verkehrsunfall auf der Tauernautobahn

Ein Todesopfer und neun zum Teil Schwerverletzte hat ein schwerer Verkehrsunfall Dienstag früh in Klosterneuburg (Bezirk Wien-Umgebung) gefordert, an dem ein Linienbus, ein Klein-Lkw und ein Pkw beteiligt waren. Zur Bergung der Opfer rückten sechs Rettungswagen und ein Notarzthubschrauber an. Die B 14 war in beiden Richtungen stundenlang gesperrt, Kfz mussten großräumig (u.a. über die Höhenstraße, Anm.) ausweichen. Im Morgenverkehr bildeten sich in Richtung Wien umfangreiche Stauungen.

Die Ursache für das schwere Busunglück, das sich am Dienstag um 6.40 Uhr auf der B 14 in Klosterneuburg ereignete, ist nach Angaben der NÖ Sicherheitsdirektion geklärt. Der von einem 35-jährigen Mazedonier aus St. Andrä/Wördern gelenkte Kleinbus war auf der B 14 in Fahrtrichtung Wien ins Schleudern und in weiterer Folge auf die beiden Fahrspuren Richtung Klosterneuburg geraten. Auf Höhe des Hauses Wienerstraße 39 prallte das Fahrzeug frontal gegen den entgegenkommenden Linienbus, der zu diesem Zeitpunkt mit sieben Fahrgästen besetzt war.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Linienbus von der Fahrbahn geschleudert und stieß frontal gegen eine Hausmauer. Der Klein-Lkw, ein Ford Transit, wurde zurück auf die Fahrspuren Richtung Wien geschleudert, wo er mit einem Kfz kollidierte. Vermutlich durch diesen Zusammenprall wurde der 35-Jährige aus dem Fahrzeug geschleudert und kam unmittelbar neben seinem Fahrzeug zu liegen. Er starb noch an der Unfallstelle.

Der Buslenker sowie fünf Insassen wurden leicht verletzt. Zwei weitere Fahrgäste erlitten schwere Verletzungen. Am Haus Wienerstraße 39 entstand schwerer Sachschaden. Die B 14 war bis 10.15 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.

25.2.2003 07:48