Seit 25 Jahren hat Wien eine U-Bahn
- Am 1. Wochenende stürmten 300.000 Fahrgäste die U1

Am 25. Februar 1978 - also heute vor 25 Jahren - begann mit der Eröffnung des ersten Teilstückes der U1 zwischen Karlsplatz und Reumannplatz für die Wiener das U-Bahn-Zeitalter. Bereits am ersten Wochenende stürmten 300.000 Fahrgäste die Silberpfeile. Bis heute wurde das 61 Kilometer lange U-Bahnnetz auf 86 Stationen ausgebaut. Rund 500 Millionen Kilometer wurden von den Zügen seither zurückgelegt.
Nach dem ersten Teilstück wurden zunächst zwölf weitere Teilstrecken des aus U1, U2 und U4 bestehenden U-Bahn-Grundnetzes eröffnet. Im September 1982 war dann mit der Inbetriebnahme der Strecke Praterstern/Kagran die erste Ausbauphase abgeschlossen.
In der zweiten Ausbauphase folgten dann die Linien U6 und U3. Im Oktober 1989 war das Kernstück der U6 zwischen Philadelphiabrücke und Heiligenstadt fertig, eineinhalb Jahre später konnte man bereits mit der U3 von Erdberg zum Volkstheater fahren. Die Eröffnung weiterer Teilstücke folgte Zug um Zug.
Die Zukunft: Auch U1 und U2 wird ausgebaut
Im Dezember 1998 wurde die westliche Verlängerung der U3 bis nach Ottakring eingeweiht, im Dezember 2000 kamen in östlicher Richtung vier neue Stationen dazu, mit denen nun auch Simmering unterirdisch erreichbar wurde. Mittlerweile sind bereits die Weichen für den weiteren Ausbau der U1 und der U2 gestellt.
Profiteur des U-Bahn-Ausbaus waren nicht zuletzt die Wiener Linien. War bis Ende der 70er-Jahre die Anzahl der jährlichen Kundenfahrten rückläufig, konnten von 1978 bis 2002 die Kundenfahrten um 70 Prozent gesteigert werden.
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