Der große Security-Report: So sicher ist Österreich
- Welche Gefahren auf Computer-User lauern
·PC-Checklist
Schutz gegen Viren, Hacker & Co.
·Cybercrime '02
Österreich: Doppelt so viele Anzeigen!
Viren, Hacker & Spione: Welchen Schaden sie wirklich anrichten. Plus: So schließen Sie alle Sicherheits-Lecks von Windows.
Bill Gates - das hatte sich der Microsoft-Boss wohl ganz anders vorgestellt. „Ganz sicher“ wollte er seine Windows-PCs machen. Und dann das. Allein beim Internet Explorer wurden 2002 unglaubliche 59 Sicherheitslecks entdeckt. „Der Explorer“, urteilten die Experten von Symantec in ihrem jährlichen „Security Threat Report“, „war eine der größten Schwachstellen 2002.“
Eine bittere Erkenntnis auch für viele Österreicher. Denn auch sie werden immer öfter Opfer von Sicherheitslöchern in Microsoft-Produkten. Lesen Sie hier erstmals, wie groß die Gefahr tatsächlich ist, sich ein Virus einzufangen oder von einem Hacker attackiert zu werden. Plus: wie viel Unternehmen schon für Sicherheit ausgeben.
Auf einen kurzen Nenner gebracht: Das Sicherheitsrisiko war noch nie so groß wie jetzt. Perfekter PC-Schutz noch nie so wichtig wie 2003. Das Bedrohungsszenario im Detail:
„Für mich ist klar, warum“, sagt Erwin Klecker, bei den ÖBB für die Netzwerksicherheit verantwortlich. „Immer mehr User spielen mit Hacker-Tools, die sie frei im Netz finden.“ Die Opfer: manchmal Unternehmen, manchmal unbeteiligte Privatpersonen.
Das Bundeskriminalamt (betreibt eine eigene Abteilung für Netzwerk- und Computer-Kriminalität) verzeichnet explosionsartige Anstiege. 350 Prozent Anstieg bei der PC-Kriminalität. Plus 100 Prozent bei Datenmissbrauch. Die noch geheimen Zahlen für 2002 sollen erst in den nächsten Wochen der Öffentlichkeit präsentiert werden.
In der Schlichtungsstelle der obersten Telekombehörde RTR (www.rtr.at) haben sich die Beschwerdefälle wegen Dialern im Vorjahr verdoppelt. Jeder fünfte Fall betrifft mittlerweile Mehrwert-Gangster. Beim Internet-Ombudsmann (www.ombudsmann.at) meldeten sich im Vorjahr über 100 Opfer, denen zwischen 3.500 und 7.500 Euro durch Dialer abgeknöpft wurden.
Ihr Schutz 2003
Aber (und darin sind sich alle Experten einig): Wer seinen Computer gut schützt, hat auch 2003 wenig zu befürchten. „Wer jetzt noch ohne aktuellen Virenschutz ins Web geht, der handelt grob fahrlässig“, sagt ÖBB-Profi Klecker.
Am Cover vom E-MEDIA 4/03 finden Sie deshalb unser großes Security-Handbuch 2003. Mit allem, was Sie jetzt über Internet- und PC-Sicherheit wissen müssen. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie …
Immer updaten. Aber: Der beste PC-Schutz nützt nichts, wenn Sie Ihr Betriebssystem nicht aktuell halten. Da Windows nach wie vor Löcher hat wie Schweizer Käse, immer wieder Security-Lecks entdeckt werden, müssen Sie diese Lücken schließen, so schnell es geht. Heißt: regelmäßig alle von Microsoft bereitgestellen Patches auf dem Rechner installieren. Geht ganz einfach: Im Internet Explorer unter Extras auf Windows Update klicken. Der Rest geht automatisch. Von allein.
Goran Miletic
Mehr dazu lesen Sie im E-MEDIA 4/03.
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