Westbahn-Ausbau soll Wirtschaftsstandort NÖ stärken
- Neben Stärkung der Bauwirtschaft wichtiges Infrastrukturprojekt
Mit dem Spatenstich zum Ausbau der Westbahn wird ein weiterer wichtiger Schritt bei der Attraktivierung des öffentlichen Verkehrswesens in Niederösterreich gesetzt. Neben dem wichtigen Beschäftigungsimpuls für die Bauwirtschaft, ist ein gut ausgebautes hochrangiges Verkehrsnetz ein entscheidender Standortvorteil für Unternehmen.
Insgesamt werden in den Bau der Hochleistungsstrecke zwischen Wien und St. Pölten rund 1,1 Milliarden Euro investiert, stellt LAbg. Rudolf Friewald fest.
Der 42 Kilometer lange Abschnitt, der bis 2011 fertig gestellt werden soll, wird viergleisig ausgebaut und bringt eine Zeitersparnis von 15 Minuten. Damit können beispielsweise Pendler aus Wien in 30 Minuten in St. Pölten sein. Mit dem weiteren Ausbau von Park-and-Ride Anlagen soll auch der Umstieg vom Auto auf die Bahn bequemer werden. So gewinnt die Bahn weiter an Attraktivität, so Friewald.
Niederösterreich hat sich zum Ziel gesetzt, Erweiterungsgewinner Nummer eins in Europa zu werden. Der Ausbau der Straßen- und Schieneninfrastruktur ist ein wichtiger Grundstein zum Erreichen dieses Zieles. Derzeit sind Projekte von 3,36 Milliarden Euro in Niederösterreich in Bau, weitere Maßnahmen in der Höhe von 1,7 Milliarden in Planung. So können wir die Chancen und Herausforderungen der Zukunft auch optimal nutzen und unseren Arbeitsplatz und Wirtschaftsstandort Niederösterreich weiter stärken, betont Friewald.
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