Flugsicherheit: Top-Noten für die Austrian Airlines
- Die AUA gehört zu den sichersten Fluglinien der Welt
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AUA startete nun Preis-Offensive
Die Austrian Airlines (AUA) gehören seit Jahrzehnten zu den sichersten Luftlinien der Welt. Das geht aus der jüngsten Studie des deutschen Fachmagazins für die zivile Luftfahrt "AERO International" (März-Ausgabe) hervor. Nach dieser Untersuchung gibt es 14 Fluggesellschaften, die in den vergangenen 30 Jahren keine Maschine durch einen Unfall verloren haben und folglich auch keine Todesopfer zu beklagen hatten.
Berücksichtigt wurden bei dieser regelmäßig durchgeführten Studie, die den Zeitraum 1973 bis 2002 umfasst, 66 führende Fluggesellschaften aus aller Welt. Neben Qantas Airways, die schon 1920 gegründet wurde, und der Nobel-Airline Cathay Pacific stehen auch die AUA (1957 gegründet), die deutschen Fluggesellschaften Air Berlin, LTU, Germania, Aero Lloyd, Deutsche BA, Eurowings und Hamburg International mit der "JACDEC-Sicherheitsrate" 0,00 zu Buche.
In diese Rate fließen laut einem Bericht der dpa alle Todesfälle und Unfälle bezogen auf die geflogenen Passagierkilometer ein. Gleiche positive Werte gelten u.a. auch für Finnair, bereits 1923 gegründet und damit Europas sicherste Gesellschaft über Generationen hinweg, und die arabische Nobel-Airline EMIRATES.
Hapag Lloyd hat seit seiner Gründung 1972 keine Unfalltoten zu beklagen gehabt, verlor allerdings am 12. Juli 2002 ein Flugzeug durch eine Bruchlandung bei Wien, weil die Besatzung verantwortungslos gehandelt hatte. Mit der JACDEC-Sicherheitsrate 0,05 steht die Deutsche Lufthansa zwar auch sehr gut da, aber drei Unfälle mit insgesamt 61 Toten in den vergangenen drei Dekaden haben dazu geführt, dass der Flagcarrier keine blütenreine "weiße Weste" hat. Gleiches gilt für die Tochtergesellschaft Condor, die im Jänner 1988 ein Flugzeug verlor, wobei es 16 Tote gab.
Am schlechtesten schneiden wieder die Unternehmen ab, die seit Jahren am Ende der Sicherheitstabelle stehen. Die "rote Laterne" trägt mit der Note 4,93 mit weitem Abstand hinter allen anderen die kolumbianische AVIANCA mit elf Abstürzen und 545 Toten in den vergangenen drei Jahrzehnten. Nicht viel besser stehen Turkish Airlines (Rate 4,19 mit zehn Unfällen und 775 Toten), die beiden immer wieder von Korruptionsskandalen erschütterten Gesellschaften Indian Airlines (Rate 3,04, 19 Unfälle, 555 Tote) und Air India (2,23/4/556) sowie die Egyptair (2,20/9/394) da.
Unter den zehn Linien, die am Ende dieser Statistik stehen, befinden sich nicht weniger als sieben asiatische Gesellschaften, aber nur eine europäische: Die ungarische Malev nimmt den sechstletzten Rang (Note 2,06/6 Tote/103) ein. Viele asiatische und südamerikanische Airlines gelten aus den verschiedensten Gründen als unfallträchtig. Dazu gehören oft die mangelhafte Wartung und manchmal auch das Alter der Maschinen, eine unzureichende Pilotenausbildung und wiederholt auch die Flugsicherung an Ort und Stelle. Andererseits zeichnet sich eine Reihe fernöstlicher Airlines einschließlich der großen japanischen Gesellschaften weitgehend als extrem sicher und zuverlässig aus.
Dass Fluggesellschaften wie Thai International Airways mit 429 Toten, Korean Air (714) oder Saudi Arabian Airlines (611) nicht ganz am Schluss dieser von "AERO International" erarbeiteten Skala stehen, ist darauf zurückzuführen, dass auch die Größe der Gesellschaften und die nackte Zahl der Unfälle relativierende statistische Bedeutung in dieser Sicherheitstabelle haben.
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