Neueste Spritpreis-Erhöhung kam klammheimlich
- Nur die Höchstpreise blieben unverändert
·Benzinpreise
Test: Osten billig, Westen sehr teuer!
·Autofahrer werden "ausg'sackelt"
Was sagen Sie zur Sprit-Verteuerung?
Im Durchschnitt sind von gestern auf heute - zum dritten Mal in diesem Monat! - die Preise für Benzin und Diesel österreichweit um 2 Cent pro Liter gestiegen. Die "offiziellen" Höchstpreise (Richtpreise an Markentankstellen mit Bedienung) blieben zwar unverändert, dafür wurden sämtliche Preise im mittleren und unteren Segment angehoben.
"Diese Vorgehensweise ist wieder einmal reiner Etikettenschwindel", kritisiert eine ÖAMTC-Expertin. Überdurchschnittlich hoch war die Preiserhöhung in den Bundesländern Niederösterreich, Wien und Burgenland. Die Preise für Diesel und Benzin (95 Oktan) wurden im Durchschnitt um 3,5 Cent pro Liter angehoben. Nur ein schwacher Trost waren die geringeren Preiserhöhungen in den westlichen Bundesländern. In Vorarlberg beispielsweise, dem Bundesland mit dem höchsten Spritpreis-Niveau, stiegen die Preise kaum.
Endlich senken!
Sprit ist in Österreich laut jüngstem EU-Nettopreis-Vergleich (ohne Steuern) generell um 2 Cent pro Liter teurer als im EU-Durchschnitt. "Anstatt klammheimlich die Preise anzuheben, ist es höchst an der Zeit, die Preise in Richtung EU-Durchschnitt zu senken", fordert die ÖAMTC-Expertin von der Mineralölwirtschaft. Österreich läuft derzeit wieder einmal Gefahr, im EU-Vergleich der Nettopreise zu den teuersten Ländern zu gehören.
Service-Tipp
Der ÖAMTC hat eine laufend aktualisierte Preisübersicht von mehr als 1.000 Tankstellen österreichweit, die man auf der Homepage des Clubs abrufen kann. Daneben steht die kostenlose Telefon-Hotline des Clubs unter 0810 120 120 für aktuelle Preisauskünfte zur Verfügung.
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