Französische TotalFinaElf steigert Gewinn
- Analystenprognose verfehlt
- Name wird gekürzt: Auf "Total"

Der französische Ölkonzern TotalFinaElf hat im vierten Quartal 2002 wegen der gestiegenen Ölpreise seinen Gewinn vor Sonderposten deutlich gesteigert, die Analystenerwartungen aber verfehlt. Der Gewinn vor Sonderposten sei um 13 Prozent auf 1,609 Mrd. Euro gestiegen, teilte der Konzern am Donnerstag in Paris mit.
Analysten hatten demgegenüber im Schnitt mit einem höheren Gewinn von 1,65 Mrd. Euro gerechnet.
Der Nettogewinn legte im Berichtsquartal auf 1,372 Mrd. Euro zu nach 652 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die Aktien des Unternehmens gaben in den ersten Handelsminuten an der Pariser Börse 2,12 Prozent nach auf 120 Euro. Der Gesamtmarkt lag lediglich 0,2 Prozent im Minus.
Kürzerer Name
Die französische Mineralölgruppe TotalFinaElf speckt beim Firmennamen ab und heißt künftig wieder schlicht "Total". Wie Konzernchef Thierry Desmarest am Donnerstag im Fernsehsender France 2 ankündigte, setzt die Gruppe nach den Zusammenschlüssen dreier alter Ölkonzerne wieder auf den eingängigen Namen.
"TotalFinaElf" sei "ein wenig lang", erläuterte Desmarest. Der Name habe vor allem der Eingliederung der Mitarbeiter in die vor drei Jahren gegründete Gruppe gedient. Die Integration sei geglückt, nun müsse ein einfacherer Name her. Der Konzern werde ein neues Logo bekommen, das auf der Hauptversammlung im Mai eingeführt werden soll.
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