Real Madrids Lehre aus Tor-Einsturz 1998
- Drei Ersatztore im Bernabeu-Stadion
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Von Real Madrid über
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Real Madrid hat aus dem Skandal um den Zusammenbruch eines Tores beim Champions-League-Spiel gegen Borussia Dortmund vor fünf Jahren seine Lehren gezogen. Bei der Neuauflage der Partie am Mittwoch stehen im Bernabeu-Stadion gleich drei Ersatztore bereit. "Gegen Borussia Dortmund kann passieren, was will. Wenn ein Tor umfallen sollte, wird das Problem in Minutenschnelle gelöst sein", versicherte das Sportblatt "Marca" am Dienstag.
Radikale Real-Fans hatten am 1. April 1998 wenige Minuten vor dem Anpfiff der Partie ein Netz, welches mit dem Tor verbunden war, niedergerissen, wodurch das Gehäuse nach hinten kippte. Der spanische Rekordmeister blamierte sich damals vor der gesamten Fußballwelt, weil er kein Ersatztor parat hatte. Zunächst versuchten Handwerker vergeblich, das umgeknickte Gestänge zu reparieren. Dann brachte ein Vereinsmitglied mit einem Lastwagen und Polizei-Eskorte ein Ersatztor vom Real-Trainingsgelände herbei.
Der LKW-Fahrer wurde später in Madrid wie ein Held gefeiert, denn er verhinderte, dass die Partie ganz abgesagt werden musste. Mit 75 Minuten Verspätung konnte das Spiel angepfiffen werden. Real gewann gegen den BVB mit 2:0. Ein Protest der Dortmunder gegen die Wertung des Spiels wurde abgewiesen. Später holte Real auch die Champions League. Seither schworen sich die "Königlichen", dass sich eine solche Blamage nie wiederholen wird. Die Ersatztore befinden sich nun in einem Tunnel unterhalb der Tribüne - "nur fünf Meter vom Rasen entfernt", wie "Marca" hervorhebt.
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