Freitag, 21. Februar 2003

FC Schachner marschiert weiter nach vorne

  • 18 Punkte in neun Spielen, von Platz zehn auf sechs
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Der GAK fungiert derzeit weiterhin als FC Schachner. Mit dem 4:1 zur Eröffnung der "Frühjahrs"-Bundesliga-Meisterschaft am Samstag im Schwarzenegger-Stadion gegen SW Bregenz halten die Grazer unter dem 63fachen Internationalen als Trainer bei fünf Siegen, drei Remis und nur einer Niederlage (1:2 in Wien gegen seinen Ex-Klub Austria). Torverhältnis 15:5.

Übernommen hatte "Schoko" die Athletiker nach der 13. Runde, als sie mit nur elf Punkten für zwei Siege, fünf Remis und sechs Niederlagen (13:22 Tore) auf dem letzten Platz zu finden waren. Mit den 18 Punkten in neun Spielen (Gesamt daher 29) verbesserten sich die Grazer auf den sechsten Platz, nur um vier Zähler hinter den zweitplatzierten Paschingern, die allerdings mit einem Spiel in Rückstand sind. Die "beinharten" Platzverhältnisse hatten ja zur Absage von den ebenfalls zur 22. Runde zählenden Begegnungen Pasching-Ried und Rapid-Admira geführt.

Walter Schachner ist allerdings keiner, der seine Erfolge nicht entsprechend zu verkaufen weiß. Nicht nur seine "persönliche Meisterschaftsbilanz" hat der Steirer jederzeit bereit, auch wusste er nach dem Schlusspfiff im Schwarzenegger-Stadion, wem seine Elf den Sieg nicht zuletzt zu verdanken hatten. "Ich habe die Mannschaft gut eingestellt und ein Mittel gefunden, die Viererkette der Bregenzer zu knacken. Überdies wäre man sehr stark in Standardsituationen gewesen", meinte Schoko, der aber auch Fehler erkannt hatte. "Die müssen wir bis zum Derby am nächsten Sonntag ausmerzen", meinte er.

Der SK Sturm, derzeit vier Punkte vor dem Stadtrivalen auf Rang drei zu finden, absolvierte sein Spiel zur 22. Runde wegen seiner damaligen UEFA-Cup-Tätigkeit bereits am 4. Dezember, musste sich damals aber in Salzburg nach einer sehr schwachen Vorstellung mit 1:2 geschlagen geben.

Die Bregenzer hatten am Samstag nicht allzu viel zu bestellen und waren trotz des vorübergehenden Ausgleichs durch Neuerwerbung Berchtold chancenlos. Die sechste Auswärtsniederlage bei vier Remis und nur einem Sieg beließ die Vorarlberger auf dem vorletzten Tabellenplatz, nur zwei Punkte vor Schlusslicht VfB Admira Wacker Mödling, das ein Spiel nachzutragen hat. Trainer Regi van Acker beklagte individuelle Fehler (es gab drei Kopfballtreffer der Grazer) und die enttäuschenden Vorstellungen der Neuen. Der Belgier beschönigte nichts. "In der zweiten Hälfte waren wir weg vom Fenster".

Walter Schachner (GAK-Trainer): "Ich habe die Mannschaft gut eingestellt und ein Mittel gefunden, die Viererkette der Bregenzer zu knacken. Wir waren heute sehr stark in Standard-Situationen. Mit dem geglückten Start bin ich sehr zufrieden, wir haben aber auch Fehler gemacht, die wir bis zum Derby ausmerzen müssen."

Regi van Acker (Bregenz-Trainer): "Wir sind durch individuelle Fehler in Rückstand geraten und waren in der zweiten Hälfte weg vom Fenster. Nach diesem Ausgang kann ich mit den Neuerwerbungen nicht zufrieden sein."

GAK - SW Bregenz Endstand 4:1 (2:1)
Schwarzenegger-Stadion, 4.750, SR Brugger.

Tore: 1:0 (27.) Kollmann (Kopf), 1:1 (30.) Berchtold, 2:1 (36.) Ehmann (Kopf), 3:1 (48.) Milinkovic, 4:1 (58.) Kollmann (Kopf)

GAK: Schranz - Pötscher, Ehmann, Tokic, Dmitrovic - Ramusch, Milinkovic (74. Sick), Aufhauser, Amerhauser - Kollmann (78. B. Akwuegbu), Brunmayr (64. Naumoski)

Bregenz: Tolja - Dasoul, Bragstad, Dickhaut, L. Unger - Pedersen, Berchtold (65. S. Aslan), E. Kulovits, E. Akwuegbu, - Klausz, Lawaree

Gelbe Karten: Ehmann, Dmitrovic bzw. E. Kulovits, Pedersen, L. Unger

Beste Spieler: Pötscher, Ehmann, Ramusch, Kollmann bzw. Pedersen

21.2.2003 15:34