Auch Hickersberger kritisiert frühen Bundesliga-Beginn
- Kuhn: "Rasenheizung um 150.000 Euro bestelle ich gleich"
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Die Diskussionen um die frostigen Witterungsbedingungen vor Wiederbeginn der Mobile-Bundesliga gehen parallel zum Fußball-Countdown weiter. Am Freitag kritisierte auch Josef Hickersberger prinzipiell den frühen Beginn. "Ich vermisse die Flexibilität, es sollte eine bessere Koordination unter uns Trainer geben und nicht von oben herab entschieden werden", sagte am Freitag der Trainer des Rekordmeisters, der in Wien mit "Teppich, Möbel Leiner" einen neuen Sponsor für den Nachwuchs präsentierte.
Das Risiko für Spieler, sich zu verletzen, sei durch diese gefrorenen Bodenverhältnisse größer. "Im Hanappi-Stadion ist es vor allem in den Strafräumen pickel hart und gefährlich", erzählt "Hicke", der aber auch die Bereiche an den Eckfahnen als Problemzonen wertet. "Wenn man dort zu schnell dran ist, läuft man Gefahr, nicht bremsen zu können. Es gibt zu wenig Auslauf, vielleicht stellt man Netze wie im Ski-Weltcup auf", meinte der Feldherr.
Obwohl Fritz Stuchlik bereits am Donnerstag die Spielfläche in Hütteldorf inspiziert und den Boden als "hart und rutschig, aber bespielbar" eingestuft hatte, sprach Hickersberger davon, dass ein gezieltes Technik-Training auf solchen Böden derzeit nicht möglich sei. "Außerdem ist den Besuchern nicht zumutbar, über 90 Minuten in einem eisigen Stadion zubringen zu müssen." Das sieht Rapid-Manager Werner Kuhn genauso wie der Trainer.
Kuhn reagierte bei dieser Gelegenheit auf den Vorstoß von Austria-Trainer Christoph Daum. Der Deutsche hatte am Donnerstag die Kosten für eine Rasenheizung mit 150.000 bis 200.000 Euro beziffert. "Für diesen Betrag würde ich sofort eine Bestellung aufgeben. Daum muss aber dafür sorgen, dass er die Differenz übernimmt", sagte Kuhn. Er nannte für eine Rasenheizung als Preis 435.000 bis 655.000 Euro.
