Freitag, 21. Februar 2003

Williams/McLaren-Protestbrief stößt auf Kritik

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Der Protestbrief der Formel-1-Teamchefs Frank Williams und Ron Dennis gegen die neuen Regeln ist bei einigen Kollegen auf Kritik gestoßen. "Ich bin erschocken und absolut erstaunt", sagte BAR-Chef David Richards der britischen Tageszeitung "Guardian". "Dies ist das Letzte, was der Sport im Moment gebrauchen kann. Wir sollten gemeinsam an einem Strang ziehen, damit er ein Erfolg wird."

Auch Minardi-Chef Paul Stoddart reagierte betroffen: "Es ist sehr traurig, wenn wir ein Jahr Rangeleien außerhalb der Strecke haben, während die Fans lieber spannende Kämpfe auf der Strecke sehen wollen."

Williams und McLaren-Chef Dennis hatten am Donnerstag in einem sechseitigen offenen Brief an den Präsidenten des Internationalen Automobil-Verbandes (FIA), Max Mosley, gegen die im Januar diktierten Regeländerungen protestiert und den Gang vor das Schiedsgericht angekündigt. Sie hatten ihr Vorgehen damit begründet, dass Mosley mit seinem Alleingang ohne Abstimmung mit den Teams gegen das Concorde Agreement verstoßen habe.

Williams und Dennis warfen der FIA und Mosley vor, die Formel 1 "mundtot" machen zu wollen. "Sie sind berechtigt, so zu handeln", sagte Mosley. "Wir betrachten diese Angelegenheit als Sturm im Wasserglas."

21.2.2003 12:53
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