Höllwarth und Nagiller lösten WM-Tickets
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44x Mal WM , 42 Medaillen für Ö!
Die Entscheidung um die beiden freien WM-Plätze im ÖSV-Team ist am Donnerstagabend zu Gunsten von Martin Höllwarth und Christian Nagiller ausgefallen. Neben den Genannten waren ja Andreas Widhölzl und Florian Liegl bereits für den Großschanzen-Bewerb am Samstag (18:00 Uhr) qualifiziert, die Beiden zeigten auch die besten Leistungen der sechs Schützlinge von Hannu Lepistö.
Die Auslese unter den ÖSV-Adlern erfolgte letztlich nicht wie angekündigt nur auf Grund des dritten Trainingsdurchgangs, denn da wäre Höllwarth nicht qualifiziert gewesen. "Wir haben schon in Innsbruck vereinbart, wenn ich in den ersten beiden Trainingsdurchgängen halbwegs springe, bin ich fix dabei", sagte der Routinier, der bei 98,5 und 117,0 Metern landete. Nagiller steigerte sich kontinuierlich und schaffte mit 124 Metern sicher den Sprung ins WM-Team. Zuschauen müssen im ersten Bewerb die Youngsters Andreas Kofler und Thomas Morgenstern. Toni Innauer zum geänderten Qualifikations-Modus: "Alles müssen wir nicht vorher verraten."
Andreas Widhölzl und Florian Liegl bestätigten ihre schon vorher fest gelegten Fixplätze, Liegl sprang im zweiten Durchgang mit 128,5 Metern sogar Tageshöchstweite. Aus internationaler Sicht waren vor allem die Finnen sehr stark: Matti Hautamäki mit zwei Mal Rang eins war herausragend. Auch der Japaner Noriaki Kasai war wie am Vortag unter den Besten. Auch die Norweger stellten mit Sigurd Pettersen einen Durchgangsbesten. Die Deutschen Sven Hannawald, Martin Schmitt und Michael Uhrmann, die bereits am Mittwoch ein Training absolviert hatten, verzichteten am Donnerstag auf ein Antreten.
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