Heute geht's los: Auftakt zur Nordischen Ski-WM
- JETZT LIVE: 15km-Lnaglauf der Damen!
- Plus die Umfrage: Wie viele Medaillen holt Österreich?
·"Goldrausch"
Die Kombinierer bei der Siegesfeier
·WM-Programm
Alle Bewerbe in der Übersicht
·Medaillen
"Ewige" Bilanz bei Weltmeisterschaften
·Edelmetall
ÖSV-Medaillen
nach Sparten
Nur zwei Tage nach dem Ende der Alpin-WM in St. Moritz wird heute das nächste FIS-Großereignis gestartet. Das Val di Fiemme empfängt die besten Springer, Langläufer und Kombinierer zu den 44. Nordischen Weltmeisterschaften. Österreichs 22-köpfige Delegation will im Konzert der Großen mitmischen, die bisher erfolgreichsten Titelkämpfe (3-1-1) vor zwölf Jahren an gleicher Stelle gelten als leuchtendes Vorbild. Die ÖSV-Sportdirektoren Toni Innauer und Walter Mayer hoffen auf fünf Medaillen. Auf NEWS Networld sind Sie bei allen WM-Bewerben LIVE dabei!
Waren bei der Heim-WM 1999 in Ramsau (1-2-3) die Langläufer mit vier Mal Edelmetall die erfolgreichsten Medaillenhamsterer für Österreich gewesen, so haben sich seither die Kräfteverhältnisse verschoben. Geht es nach den bisherigen Saison-Ergebnissen, so sollen in Predazzo und Lago di Tesero vor allem die Springer, aber auch die Kombinierer auftrumpfen.
Schröcksnadel fordert 4 bis 6 Medaillen
Innauer, vor zwölf Jahren im Fleimstal als Coach zweifacher "Goldschmied" (Heinz Kuttin, Team), hofft auf vier Medaillen - damit wäre das von Präsident Peter Schröcksnadel vorgegebene Ziel ("vier bis sechs") schon erfüllt. "Wir müssen mit den Teams je eine machen und hoffen auf je eine in den Einzelbewerben. Aber da hängen die Trauben hoch", erklärte der ÖSV-Chef für Springen und Kombination.
Widhölzl & Liegl fix auf der Großschanze
Auf den Schanzen sieht Innauer sein Aufgebot "in einer völlig neuen Situation, mit einem Zukunftsteam und zwei Routiniers." Nach insgesamt 27 Podestplätzen und mit fünf Saisonsiegern in den Reihen wird in der internen Qualifikation von der Teamführung viel Fingerspitzengefühl verlangt. Andreas Widhölzl und Florian Liegl haben ihre Plätze für den ersten Bewerb (Großschanze am Samstag) bereits sicher. Beim Saisonhöhepunkt möchte Innauer aber sogar noch eine Steigerung der Athleten sehen. "Die Jungen haben schon mehr erreicht, als sie sich vor der Saison erträumt haben, da müssen die Trainer noch einmal an der Schraube drehen." Seit dem Double von 1991 stand kein Österreicher auf dem obersten WM-Podest.
Gottwald einziger Fixstarter in der Kombi
In der Kombination gilt Felix Gottwald, der einzige Fixstarter des ÖSV-Sextetts, in den Einzelbewerben als Hoffnungsträger Nummer eins. Allerdings unter anderen Voraussetzungen als zuletzt in Lahti (Bronze) und Salt Lake City (zwei Mal Einzel-Bronze). Damals war der Salzburger als Weltcup-Spitzenreiter und Favorit gestartet, diese Last fällt trotz zweier Saisonerfolge diesmal weg. "Felix hat keinen Druck, aber er weiß, dass er mit guten Sprüngen stark genug ist, um zu gewinnen. Das ist für eine WM die beste Ausgangsposition", erklärte Innauer. Der Ex-Weltcupsieger könnte erreichen, was Klaus Sulzenbacher versagt blieb - Gold in einem Einzelbewerb. Der Tiroler hatte vor zwölf Jahren im Team das bisher einzige Gold geholt.
Hoffmann als Langlauf-Hoffnung
"Marathon-Mann" Christian Hoffmann soll dafür sorgen, dass wie zuletzt 1999 in allen drei Sparten Medaillen erobert werden. Nach zwei Mal Edelmetall bei Olympia (1998 und 2002) will der Staffel-Weltmeister von Ramsau auch eine WM-Einzel-Medaille. "Edelmetall für Hoffmann, ein Rang unter den ersten Sechs in der Staffel und unter den besten Acht für einen Sprinter", nannte Walter Mayer als Ziele der Langläufer.
Angst vor weiterem Dopingskandal
Über die Langlaufbewerbe der jüngsten zwei Großereignisse (Lahti und Salt Lake City) hatten Doping-Skandale lange Schatten gelegt. Die positiven Tests von mehreren Finnen 2001 (Verlust von drei Medaillen, u.a. Herren-Staffelgold) bzw. von Johann Mühlegg (ESP), Larissa Lasutina und Olga Danilowa (beide RUS) 2002 haben den Weltverband (FIS) zu noch strengeren Kontrollen veranlasst.
Die Furcht des FIS-Präsidenten
"Wir können sicherlich 90 Prozent der Betrügerei eliminieren, aber ich habe riesige Angst, dass wieder etwas passiert", sagte FIS-Präsident Gian-Franco Kasper in St. Moritz. Von den damals überführten Athleten startet nur Virpi Kuitunen (FIN), die als Titelverteidigerin im Jagdrennen einen Fixplatz hat und deren Sperre einen Tag zuvor abläuft.
Massenstart für Herren und Damen
Der Langlauf, in dem zwölf der 18 Goldmedaillen vergeben werden, will mit Neuerungen weitere Fans gewinnen. Erstmals bei Weltmeisterschaften gibt es Massenstart für Herren und Damen (30 bzw. 15 km, im Gegensatz zu Salt Lake City und zum Leidwesen des "silbernen" Skaters Hoffmann aber in der klassischen Technik) und dazu eine neue Form des Verfolgungsbewerbs (Rennen in klassischer und freier Technik, unterbrochen durch "Boxenstopp" für Ski- und Stockwechsel).
Teambewerb von Normalschanze gestrichen
In der Kombination blieben die Bewerbe gleich (Einzel, Sprint, Team), im Springen wurde der Teambewerb von der Normalschanze nach der Lahti-Premiere wieder gestrichen, gerade da hatte Österreich die einzige Goldmedaille dieser Titelkämpfe gewonnen.
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
