Gefährdete Sportarten von IOC-Exekutive bestätigt
- Snowboard-Cross schon ab 2006 in Turin im Programm
- PLUS: Die Programm-Entscheidungen im Detail (Kasten rechts)!
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) tut sich mit der von ihm selbst für notwendig gehaltenen Modernisierung des Programms Olympischer Spiele weiter schwer. Drei Monate nach der vorläufigen Bestätigung von Baseball, Softball und Modernen Fünfkampf als olympische Sportarten durch die Vollversammlung hat das IOC-Exekutivkomitee am Donnerstag größere Streichungen vermieden.
Man beließ Military, den Kanuslalom, das Mixed im Badminton, das Gehen in der Leichtathletik und den Teamwettbewerb im Synchronschwimmen im Programm der Peking-Spiele 2008 und erhöhte die Zahl der Wettbewerbe der Winterspiele 2006 in Turin um zwei Konkurrenzen im Snowboard-Cross. Damit stellte sich die Exekutive gegen Vorschläge der eigenen Programmkommission, die den Ausschluss von mindestens 24 Disziplinen und Wettbewerben in neun Sportarten für die Zeit nach den Athen-Spielen 2004 vorgeschlagen hatte.
Lediglich die Schützen müssen ihre Wettbewerbe für 2008 um zwei kürzen. Den Ringern bleibt das Streichen einer Disziplin (Freistil oder Griechisch-Römisch) erspart. Sie müssen jedoch Vorschläge machen für die Verringerung ihrer Wettbewerbe. Ungeschoren bleibt auch das Leichtgewichts-Rudern. Eine generelle Überprüfung des Programms soll nun bei der Vollversammlung 2005 in Singapur stattfinden. Dort werden die Sommerspiele 2012 am 6. Juli vergeben.
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